Blutbat in Ouagadougou: Bei einem Angriff mutmasslicher Dschihadisten auf ein Restaurant im Sahel-Staat Burkina Faso sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Polizei und Armee riegelten das betroffene Viertel ab. Mindestens zwei Menschen - unter ihnen ein Ausländer - wurden demnach verletzt.

Unbekannte hatten im Zentrum der Hauptstadt von Burkina Faso am späten Sonntagabend ein Hotel und ein Restaurant aus automatischen Waffen beschossen.

Die Staatsangehörigkeit der Opfer müsse noch geklärt werden, hiess es in der Erklärung. Unter den Toten sei auch ein türkischer Staatsbürger, verlautete in der Nacht zu Montag aus einem Spital in der Hauptstad. Ein Mitarbeiter sagte AFP, der Angriff sei wahrscheinlich von Jihadisten ausgeführt worden. Das Lokal liegt nur rund 200 Meter vom Cafe Capuccino entfernt, auf das Anfang 2016 ein jihadistischer Anschlag verübt worden war. Dabei starben 29 Menschen, knapp 70 weitere wurden verletzt.


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