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US-Präsident Donald Trump hat im Atomkonflikt mit Nordkorea nachgelegt und das kommunistische Land eindringlich vor Militäroperationen gegen die USA gewarnt. Verbal legte Trump jedoch am Donnerstagabend nach und sagte, seine Erklärung vom Dienstag sei womöglich "nicht scharf genug" gewesen. Die USA betreiben dort eine Militärbasis. Zur Rolle der Bundesregierung sagte Annen: "Deutschland unterhält als eines von wenigen Ländern diplomatische Beziehungen zu Nordkorea". "Teile von SPD und Linken versuchen, über die Irritationen um Trumps Amtsführung auch antiamerikanische Ressentiments zu bedienen", sagte der CDU-Politiker zu Reuters.

Zudem müssten die USA dafür noch zusätzliche Truppen und militärisches Material in die Region verlegen. Die CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen und Jürgen Hardt forderten China auf, mehr für die Lösung der Krise zu tun. Und dazu gehören Tweet-Attacken gegen verhasste Parteigenossen ebenso wie eine "Feuer-und-Zorn"-Rede in Richtung Nordkorea". Man werde bis Mitte August Pläne fertigstellen, nach denen vier Raketen über Japan fliegen und etwa 30 bis 40 Kilometer vor Guam ins Meer stürzen sollen. "Es ist möglich, dass Nordkorea bereits die Verkleinerung von Nuklearwaffen gelungen ist und dass das Land atomare Sprengköpfe erlangt hat", heißt es. Für die USA bietet es sich an, Guam als strategischen Vorposten aufzurüsten: Da es US-Territorium ist, muss die Regierung in Washington keine komplizierten Abkommen mit anderen Staaten aushandeln oder das Risiko eingehen, im Falle einer Krise oder eines politischen Kurswechsels die Stützpunkte zu verlieren. "Mein erster Befehl als Präsident war, das nukleare Arsenal zu erneuern und zu modernisieren", schrieb Präsident Donald Trump auf Twitter. In einem Kommentar hieß es, ohne eine "Rückkehr zur Vernunft" werde "alles noch schlimmer". Guams Gouverneur Eddie Calvo gab sich betont gelassen. Für Unruhe sorgten auch Berichte über große Fortschritte Nordkoreas bei seinem Atom- und Raketenprogramm. Japan und Südkorea sind Verbündete der USA, dem Erzfeind der Führung in Pjöngjang. Das US-Außengebiet sei "auf alle Eventualitäten vorbereitet", sagte Calvo in einer Fernsehansprache.

In US-Regierungskreisen hiess es, die Äusserung Trumps sei nicht abgesprochen und nicht hilfreich gewesen. "Jetzt ist es weit stärker und kraftvoller als jemals zuvor".

Nordkorea hatte trotz Verboten des UN-Sicherheitsrates und Warnungen aus dem Ausland am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10'000 Kilometern. Ein Krieg wäre "katastrophal", sagte Mattis in Washington.

Als Reaktion auf den neuesten Raketentest Nordkoreas hat der UN-Sicherheitsrat am Wochenende die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängt.


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