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Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat" gedroht. Trump droht, Nordkorea mit einem "Feuersturm" ("Fire and Fury", "Feuer und Zorn/Wut") zu überziehen.

Der Plan werde Staatschef Kim Jong Un vorgelegt, der dann über das weitere Vorgehen entscheiden werde.

Nordkoreas Militärführung reagierte demonstrativ unbeeindruckt auf die jüngsten Äusserungen von Donald Trump.

Nach Informationen der "New York Times" hatte Trump seine weltweit beachteten "Feuer und Wut"-Äußerungen nicht vorher mit seinem Stab abgesprochen".

Zur atomaren Bewaffnung der Vereinigten Staaten hatte Trump am Mittwoch getwittert: "Mein erster Befehl als Präsident war, das nukleare Arsenal zu erneuern und zu modernisieren".

Im Gegenzug drohte Nordkorea, seine Streitkräfte prüften ernsthaft einen Angriff, der die Insel Guam "mit Feuer umringen" werde.

Begründet wurde die Drohung Pjöngjangs mit der Mobilisierung des US-Atomwaffenarsenals sowie den jüngsten US-Raketentests und Übungen mit Langstreckenbombern über Südkorea.

Bereits seit Beginn der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zur Jahrtausendwende bauen die USA ihre Militärpräsenz in ihrem westlichsten Territorium aus.

Nordkorea habe für die Entwicklung seiner strategischen Waffen "alles riskiert" und nutze sie "weder als Faustpfand, um Anerkennung von Dritten zu bekommen, noch für irgendeinen Tauschhandel". Gefragt, ob er an einen so genannten Präventivschlag denke, sagte Trump: "Darüber reden wir nicht".

Inzwischen ist Nordkorea nach Erkenntnissen der USA und Japans in der Lage, Raketen mit Miniatur-Atomsprengköpfen zu bestücken - auch Interkontinentalraketen. Ein Weißbuch des japanischen Verteidigungsministeriums kommt zu dem gleichen Schluss.

Zuvor war bekannt geworden, dass Nordkorea auf dem Weg zur vollwertigen Atommacht offenbar weitergekommen ist. Das kommunistisch regierte Land solle sich lieber zusammenreißen, andernfalls sei es in Schwierigkeiten, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten und von denen niemand gedacht habe, dass sie möglich seien.

Seit den beiden Atomtests und mehr als 20 Starts ballistischer Raketen im vergangenen Jahr sei "eine neue Phase eingetreten", was die Bedrohung der Sicherheitslage durch die Regierung in Pjöngjang angehe.

In Seoul hat das konkrete Folgen: Unter dem Eindruck der Gefahr aus dem Norden rief Südkoreas Präsident Moon Jae zu einer tiefgreifenden Reform der eigenen Streitkräfte auf. Verteidigungsminister James Mattis, der nationale Sicherheitsberater Herbert McMaster sowie Stabschef John Kelly gehören zu den kühleren Köpfen im engeren Mitarbeiterkreis des Präsidenten. Demnach will Südkorea unter anderem Raketen mit höherer Sprengkraft anschaffen, um unterirdische Bunker zerstören zu können.

Trotz aller Verbote des UN-Sicherheitsrats und aller Warnungen hatte Nordkorea am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10 000 Kilometern. Nordkoreas Staatschef Kim sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UN-Sicherheitsrat am Wochenende die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea.


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