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US-Präsident Donald Trump will jetzt auch gegen Venezuela notfalls mit Gewalt vorgehen. Mindestens 125 Menschen wurden bei den politischen Unruhen seit Anfang April getötet.

Konkrete Pläne für ein militärisches Eingreifen in Venezuela gibt es aber offenbar noch nicht. "Ich hoffe, dass sie voll und ganz das Gewicht meiner Worte verstehen; und was ich gesagt habe, das habe ich auch so gemeint", sagte Trump zu Reportern. Seine Äußerung fiel ohne Erläuterung oder Zusammenhang. Die US-Regierung bezeichnet das linksautoritäre Maduro-Regime als Diktatur.

Trotz der Drohungen aus Washington bemühte sich Venezuelas umstrittener Präsident Nicolás Maduro um ein Gespräch mit Trump. Die Lage in Venezuela sei sehr gefährlich, es herrsche ein "sehr gefährliches Chaos". Die USA verlangten eine Achtung der Verfassung, freie und faire Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener und ein Ende der Repression gegen das Volk.

Vor Bekanntwerden des versuchten Anrufs hatte Trump überraschend mit Blick auf Venezuela betont: "Wir haben viele Optionen für Venezuela, einschließlich einer militärischen, falls nötig".

Für Maduro ist die Abweisung und Veröffentlichung des ungewöhnlichen Vorgangs peinlich, weil sie ihn als Bittsteller dastehen lässt. Zugleich sind die USA der wichtigste Abnehmer von Erdöl, ohne die Exporte in die USA droht die Staatspleite. Der venezolanische Präsident sagte, wenn sich die USA so sehr für Venezuela interessieren, dann bräuchten sie ihn nicht suchen, er sei hier.

Die verfassungsgebende Versammlung ist anderen Staatsgewalten übergeordnet. Unklar blieb zunächst, ob es auch zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen kommt. Trump hatte gewarnt, die Vereinigten Staaten würden "mit Feuer und Wut" auf weitere Provokationen reagieren.

Das US-Verteidigungsministerium erklärte allerdings, es habe keine Anweisungen des Weißen Hauses in Bezug auf Venezuela erhalten. Die Opposition erkennt die hauptsächlich mit Maduro-Anhängern besetzte Versammlung nicht an. Er sagte, Staatschef Kim Jong Un würde jede Aktion gegen die USA oder deren Verbündete bereuen. Nach einer Woche der Drohungen gegen Nordkorea verschärft er den Ton gegenüber dem blutig zerstrittenen Land im Norden Südamerikas. Wie das Aussenministerium in Lima am Freitagabend (Ortezeit) mitteilte, habe Botschafter Diego Molero fünf Tage Zeit, das Land zu verlassen.

Das peruanische Außenministerium hatte die Ausweisung mit einer "unakzeptablen" Antwort der venezolanischen Regierung auf eine Protesterklärung von 17 Staaten begründet, die Maduro einen "Bruch der demokratischen Ordnung" vorwerfen.


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