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Die betreffenden Parteien sollten Bemerkungen und Aktionen vermeiden, die zu einer Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel führen könnten, sagte Xi Jinping nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Samstag in dem Telefonat. Das Weisse Haus teilte nach dem Gespräch mit Xi mit, Nordkorea müsse sein "provokatives und eskalierendes Verhalten" beenden. Für den Fall, dass Nordkorea unklug agiere, hätten die USA "die militärischen Lösungen nun vollständig vorbereitet", erklärte Trump am Freitag über Twitter.

Ungeachtet weltweiter Aufforderungen zur Mäßigung geht der verbale Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanischen Regierung weiter. Beide stimmten überein, dass die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrats ein wichtiger Schritt hin zu Frieden und Stabilität auf der Halbinsel sei. Die Börsenplätze verbuchten schwere Verluste. Russland appellierte an den "gesunden Menschenverstand" in Washington und Pjöngjang.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich im Nordkorea-Konflikt klarer zu positionieren.

Trump hielt die Drohkulisse unverändert aufrecht, äußerte am Freitag aber auch Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts. Der Plan zur Entschärfung der Krise sehe vor, dass Nordkorea seine Raketentests einstellen und die USA sowie Südkorea ihrerseits auf große Militärmanöver verzichten müssten. "Hoffentlich wird alles gutgehen", sagte Trump in Bedminster (New Jersey) nach einem Treffen mit Außenminister Rex Tillerson und UN-Botschafterin Nikki Haley. Der SPD-Fraktionsvize sagte dazu: "In einer solchen Situation wählt der US-Präsident absichtsvoll Worte, die an die Radio-Ansprache Trumans vor dem Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima anknüpfen sollen". Er beschreibt Vorbereitungen zum Abfeuern einer Waffe.

Trumps Wortwahl in dem derzeit wohl gefährlichsten Konflikt der Welt ist auch in den USA umstritten. "Wenn er etwas in Guam unternimmt, dann wird es ein Ereignis sein, wie es noch niemand zuvor gesehen hat, was in Nordkorea passiert", sagte Trump an die Adresse des Machthabers in Pjöngjang, Kim Jong Un.

Nordkorea hat angekündigt, dass bis Mitte August der Einsatzplan stehen soll, um vier Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf Guam abzufeuern. Auf der Pazifikinsel leben rund 163.000 Menschen.

Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull kündigte am Freitag an, dass sein Land im Falle eines nordkoreanischen Angriffs auf die USA zum Beistand verpflichtet sei.


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