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US-Präsident Donald Trump hatte daraufhin indirekt militärische Gewalt angedroht. Das Militär ziehe eine solche Attacke ernsthaft in Erwägung, meldet die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.

Zuvor hatte Trump Nordkorea offen wie noch kein US-Präsident militärisch gedroht: "Nordkorea sollte besser keine weiteren Drohungen gegen die USA ausstoßen".

Nordkorea reagierte darauf trotzdem mit der Drohung, mehrere Raketen auf die strategisch wichtige die US-Pazifikinsel Guam abzufeuern. Und es war nicht zu erkennen, dass Trump Nordkoreas Führer Kim Jong Un eingeschüchtert hätte.

Nach Informationen der "New York Times" hatte Trump seine weltweit beachteten "Feuer und Wut"-Äußerungen nicht vorher mit seinem Stab abgesprochen".

Das Pentagon reagierte zunächst nicht auf den Bericht der "Washington Post", laut der Zeitung bestätigten aber auch zwei US-Behördenvertreter die Einschätzungen des DIA. Sie stützt sich dabei auf Aussagen von Beratern Trumps. "Präsident Trump trägt mit seinen bombastischen Äußerungen nicht zur Entspannung der Lage bei", sagte die Senatorin demnach in einer Stellungnahme.

Am Mittwoch landete US-Außenminister Rex Tillerson auf der Pazifik-Insel Guam zwischen. Er glaube nicht, dass von Nordkorea eine unmittelbare Bedrohung ausgehe, sagte er auf dem Flug nach Guam. Trump habe nur die nordkoreanische Rhetorik in gleicher Sprache beantworten wollen.

Verteidigungsminister James Mattis richtete dagegen eine Warnung an Pyongyang: "Die Demokratische Volksrepublik sollte jeden Gedanken an Handlungen aufgeben, die zum Ende ihres Regimes und zur Vernichtung ihres Volkes führen würden".

Das US-Außenministerium versuche alles, um die von Nordkorea ausgehende Bedrohung mit diplomatischen Mitteln aufzulösen. Es müsse aber auch deutlich gemacht werden, dass die US-Streitkräfte über die präzisesten, erprobtesten und robustesten defensiven und offensiven Fähigkeiten der Welt verfügten. Der Republikaner hatte nach seiner Amtsübernahme versprochen, Nordkorea werde nie Atomwaffen besitzen, mit denen die USA erreicht werden könnten. "Und ich bin nicht sicher, dass Präsident Trump bereit zum Handeln ist". "Jetzt ist es weit stärker und kraftvoller als jemals zuvor". Beim "ersten Befehl" habe sich vielmehr um eine unbestimmte und übliche Absichtserklärung zu Beginn der Präsidentschaft Trumps gehandelt. Das mag auch daran liegen, dass Nordkorea in den sechs Monaten seit seinem Amtsantritt die Arbeit an einsatzfähigen Nuklearwaffen und die Provokationen gegenüber Amerika erheblich verstärkt hat. Der UN-Sicherheitsrat verschärfte am Samstag die Strafmaßnahmen gegen Nordkorea, um die Regierung in Pjöngjang zum Einlenken zu bewegen. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10.000 Kilometern.

Bei einem Anzeichen eines Präventivkriegs der USA werde Nordkorea das US-Festland in den Schauplatz eines Nuklearkriegs verwandeln. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UNO-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Wegen der Fortschritte in Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm "tickt die Uhr", da die Sanktionen nicht wirkten.


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