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US-Präsident Donald Trump hat Russland für die angekündigte Ausweisung von Hunderten US-Diplomaten aus Russland gedankt.

"Ich bin sehr dankbar, dass er eine große Anzahl an Leuten gehen lässt, denn jetzt haben wir eine kleinere Gehaltsliste". Für die ausgewiesenen Diplomaten gebe es eigentlich keinen Grund, nach Russland zurückzukehren. Trump nimmt die Sache gelassen und sieht's positiv: Die USA sparen durch die Aktion "eine Menge Geld".

Als Reaktion auf neue vom US-Kongress verhängte Sanktionen hatte Putin die USA Ende Juli angewiesen, 755 von 1200 Botschafts- und Konsularmitarbeitern in Russland abzubauen. Seither schwieg Trump. Mit seinen nunmehrigen Äußerungen desavouiert der US-Präsident sein eigenes Außenministerium, das Putins Anordnung "bedauerlich" genannt hatte. Viele der Betroffenen dürften russische Ortskräfte sein. Ausdruck verleiht der Stimmung ein hochrangiger Ex-Beamter: Nicholas Burns, Staatssekretär unter US-Präsident George W. Bush und mittlerweile Professor in Harvard, nannte Trumps Kommentar grotesk. Es war nicht unmittelbar klar, ob Trump seine Äußerungen ernst meinte oder nicht. Inzwischen laufen Sonderermittlungen zu der Frage, ob Russland im US-Wahlkampf interveniert und Trump nach seinem Sieg diesbezügliche Untersuchungen der Justiz behindert hat.


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