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Sie zeigte sich am Freitag offen, die Zahl der europaweit zugesagten Plätze von 20'000 auf 40'000 zu verdoppeln.

UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi hat bei einem Berlin-Besuch mehr Hilfe für Libyen gefordert.

Hat die EU in der Asylkrise versagt? Dies sei eine Zahl, die "eine Europäische Union mit 500 Millionen Einwohnern wohl verkraften kann".

Merkel nannte allerdings eine Bedingung: "Voraussetzung ist für uns natürlich in gewisser Weise immer schon, dass wir auch die illegale Migration dann besser in den Griff bekommen". Merkel versicherte nun für ihr Land, "dass wir bereit sind, unseren Teil zu tragen".

Der Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika nimmt massiv

Merkel verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Aufnahme von Flüchtlingen im Rahmen des EU-Abkommens mit der Türkei, wo Deutschland in Vorleistung gegangen sei.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Vizekanzler Sigmar Gabriel hatten während Merkels Urlaub vor der Rückkehr der Flüchtlingskrise nach Europa gewarnt und aufgerufen, das Thema im Wahlkampf nicht zu verschweigen. Einer Lösung komme man Stück für Stück näher. In Libyen etwa sei die Situation heute eine ganz andere als noch vor einem Jahr. Davon sollen 1600 Menschen nach Deutschland kommen. "Aber es bleibt noch sehr, sehr viel zu tun".

Für die Bewältigung der Flüchtlingskrise stellte Merkel mehr Geld in Aussicht. Merkel stellte bis zu 50 Millionen Euro in Aussicht und erklärte zudem, sie halte es für möglich, dass die EU pro Jahr rund 40.000 Flüchtlinge aufnehme und damit doppelt so viele wie bisher zugesagt. "Am Geld darf diese Aufgabe nicht scheitern", betonte sie.

Swing lobte Merkel und ihre Regierung "für ihre mutige und visionäre Entscheidung", Migranten und Flüchtlingen zu helfen, die in den vergangenen Jahren nach Europa gekommen seien. "Deutschland ist das großzügigste und eines der verantwortungsvollsten Länder im Umgang mit Flüchtlingen". Bei dem Gespräch dürfte es auch um die weltweit gewaltig gestiegenen Flüchtlingszahlen gehen. Jeder Fünfte stammte aus Syrien, wie das UNHCR im Juni berichtet hatte.


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