KXIP vs KKR Live Score

ANTI-FLÜCHTLINGSSCHIFF ⋅ Das Schiff der rechtsextremen Aktion "Defend Europe" ist offenbar vor der libyschen Küste in Seenot geraten.

Die Rechtsextremen sind auf dem Mittelmeer unterwegs, um Flüchtlinge aus Afrika nach Libyen zurückzubringen.

Trotzdem kreuzte das Schiff weiter vor der afrikanischen Mittelmeerküste, verfolgte erst vor wenigen Tagen ein Schiff der beiden Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée (SOS Mittelmeer) - und stieß zuletzt in Tunesien auf großen Widerstand. Wie die Organisation "Sea-Eye" auf Facebook schreibt, habe das Boot der Rechtsextremen, die "C-Star", einen Maschinenschaden erlitten. Dort hatten tunesische Fischer verhindert, dass das Schiff anlegen konnte.

Tripolis/Berlin Die rechtsextreme Crew der "C-Star" will Schiffe von NGOs im Mittelmeer kontrollieren. Ein Sprecher der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA (diese koordiniert den Einsatz zur Bekämpfung des Menschenschmuggels im Mittelmeer und der Rettung von Migranten in Seenot) habe sie als nächstgelegenes Schiff angefordert, dem Schiff zu helfen. Wie die Nichtregierungsorganisationen Sea-Eye am Freitag berichtete, musste sie der von sogenannten Identitären gecharterten "C-Star" zur Hilfe kommen. Die Aktivisten der "C-Star" schrieben auf Twitter hingegen: "Wir haben ein technisches Problem, das aber keine Seenotrettung erforderlich macht".

"In Seenot Geratenen zu helfen, ist die Pflicht eines jeden, der auf See ist - unterschiedslos zu seiner Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Gesinnung."

Der Facebook-Post wurde innerhalb von gut einer Stunde schon knapp 200 Mal kommentiert.


BEMERKUNGEN