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Doch nach mehreren missverständlichen Tweets beendete die Zeit dessen Gastspiel vorzeitig.

Kurz nachdem bekannt wurde, dass sich die ARD von ihrem langjährigen Experten Mehmet Scholl trennt, twitterte das Zeit Magazin: "Eilmeldung: Mehmet Scholl ist tot".

So vermeldete das Zeit Magazin nicht nur den Tod von Ex-Fußballspieler Mehmet Scholl, sondern auch den Abwurf einer Atombombe über der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang. Kurz darauf setzte der Satiriker noch einen drauf und twitterte "Eilmeldung: Südkoreanische Medien melden Explosion, Lichtblitz über Pyöngjang". Er ist der aktuelle Gast-Twitterer des "Zeit"-Magazins und tut ja eigentlich nur das, was sich die Erfinder der Aktion bei der "Zeit" erhofft haben: Dem Account eine persönliche Note geben". Nachdem Leo Fischer bei den Fake-Eilmeldungen sein Kolumnistenkürzel (lf) noch weggelassen hatte, schob er zwar mit entsprechendem Kürzel hinterher "Richtigstellung: Wir bedauern die Falschmeldung der atomaren Sprengung Pjöngyangs und Mehment Scholls". Die Antwort heißt: Leo Fischer.

Bei Twitter hagelte es Kritik, unter anderem auch von "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt, der kommentierte, die "Zeit" sei wohl "von ähnlicher Selbstzerstörungssucht getrieben wie Kim Jong-Un". Eine Sprecherin der Zeit bestätigte Meedia, dass Fischers Twitter-Kolumne tatsächlich beendet sei. Und wenn man den Account einem Satiriker wie Leo Fischer, einst Chefredakteur der "Titanic", überlässt, dann kann das schonmal ordentlich aus dem Ruder laufen, wie heute die Verantwortlichen beim "Zeit-Magazin" erkennen mussten.


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