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TokioSein Feuer-und-Wut-Ausbruch liegt zwei Tage zurück, da gibt es von US-Präsident Donald Trump vor laufender Kamera eine Manöverkritik.

Entweder stoße Trump leere Drohungen über einen Atomkrieg aus, was die Glaubwürdigkeit und Abschreckung der USA weiter untergraben würde.

Die von KCNA zitierten nordkoreanischen Drohungen nehmen direkt Bezug auf die US-Luftwaffenbasis Andersen auf Guam, von der die Vereinigten Staaten immer wieder strategische Bomber des Typs B-1 zu Militärmanövern in Richtung koreanische Halbinsel entsandt haben. "Ich denke, China kann sehr viel mehr tun", sagte der US-Präsident. "Und ich bin nicht sicher, dass Präsident Trump zum Handeln bereit ist". Ein nordkoreanischer Militärsprecher kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA an, auf einen "Präventivkrieg" der US-Streitkräfte mit einem "totalen Krieg" zu reagieren, der "sämtliche Stützpunkte des Gegners ausrotten wird, auch auf dem US-Festland". Laut einem Regierungssprecher in Seoul wurde dies bei einem Telefonat zwischen dem Leiter des Nationalen Sicherheitsrates Südkoreas, Chung Eui Yong, und seinem amerikanischen Kollegen H.R. McMaster besprochen.

In US-Regierungskreisen hiess es, die Äusserung Trumps sei nicht abgesprochen und nicht hilfreich gewesen.

US-Aussenminister Rex Tillerson bemühte sich später um eine Deeskalation. Ein Regierungswechsel in Pjöngjang sei nicht das Ziel Washingtons.

Zudem versuchte er die US-amerikanische Bevölkerung zu beruhigen. Bei einem Stopp auf Guam sagte Tillerson, er glaube nicht, dass es eine unmittelbare Bedrohung gebe, die Amerikaner könnten ruhig schlafen.

Im Konflikt mit den USA hat Nordkorea nachgelegt und seine Drohungen mit detaillierten Plänen für einen Raketenangriff vor Guam verstärkt. Die USA reden von einer Strategie des Drucks und des Engagements. Es seien bereits "diplomatische Ergebnisse "zu sehen und diesen Weg wolle er fortsetzen".

Nordkorea hat seine Drohung mit einem Angriff auf die amerikanische Pazifikinsel Guam erneuert. Nordkorea habe einen Nuklearsprengkopf entwickelt, der klein genug für seine Interkontinentalraketen sei, heißt es in der Zeitung unter Berufung auf eine geheime Analyse des US-Militärgeheimdienstes (DIA). Denn bei einem solchen das nordkoreanische Atomarsenal und das Entwicklungsprogramm zu vernichten, sei ein äußerst unsicheres Unterfangen, wie der Korea-Experte Eric Ballbach von der Freien Universität Berlin gegenüber tagesschau.de analysiert. Womöglich bezog er sich auf die einstimmige Entscheidung des UN-Sicherheitsrats, der am Samstag die Strafmaßnahmen gegen Nordkorea verschärft hatte, um die Regierung in Pjöngjang im Streit um ihr Raketenprogramm zum Einlenken zu bewegen. Auch Länder wie China und Russland tragen sie mit. Guam sei "amerikanischer Boden" und "nicht nur eine Militäreinrichtung", sagte Calvo. Aus Sicht von Trump hätten seine Vorgänger es verpasst, sich mit dem Problem Nordkorea effetkiv auseinanderzusetzen. "Auch ein totalitäres Land wie Nordkorea muss angesichts der desaströsen sozialen und wirtschaftlichen Lage ein so kosten- und ressourcenintensiven Programm wie das Nuklearprogramm auch vor der eigenen Bevölkerung legitimieren", sagt Ballbach. Die nukleare Bedrohung sei die grösste in der Welt.

Anhänger Trumps argumentieren, die drastische Wortwahl des Präsidenten sei angemessen, weil die bisherigen Warnungen an Kim nicht gefruchtet hätten. Lange Zeit waren die Sowjetunion und China Schutzmacht des kleinen Nordkoreas. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Peking heute noch Seite an Seite einen Krieg mit Nordkorea gegen die USA führen würde. Die Botschaft, die sich daraus ableiten lässt: Selbst wenn ihr uns zerstört, wird für Euch der Schaden beträchtlich sein.


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