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Nachdem der App-Anbieter im Mai bei Vorlage seiner ersten Quartalsbilanz nach dem Börsengang bergest schwer schwer unter die Räder gekommen war, folgte nach Handelsschluss der nächste dramatische Kurssturz von fast 17 Prozent.

Der Umsatz betrug zuletzt 181,6 Millionen Dollar, das sind zunächst erfreulich klingende 153 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Nachdem im vergangenen Quartal nur rund sieben Millionen täglich aktive Nutzer hinzukamen, stürzte die Aktie im nachbörslichen Handel um mehr als 16 Prozent auf einen Tiefstand ab. Am Finanzmarkt war jedoch ein noch grösserer Zuwachs erwartet worden. Mitgründer und Chef Evan Spiegel argumentierte, für Snap sei es wichtiger, um lukrativeren US-Markt zu wachsen.

Snapchats Muttergesellschaft Snap war Anfang März mit großem Rummel in New York an die Börse gegangen, zuletzt bekamen Anleger aber kalte Füße. Der Aktienkurs fällt nachbörslich auf ein neues Rekordtief. Snapchat kann fürs Q2 173 Millionen tägliche User vermelden, ein Plus von 21 Prozent gegenüber Vorjahr und 4 Prozent gegenüber dem Vorquartal Der Erlös pro Nutzer hat derweil von 50 Cent auf 1,05 Dollar zugenommen, auch hier blieb Snapchat hinter den Erwartungen zurück.

Das einst rasante Wachstum von Snapchat stockte bereits seit Herbst. Der Konzern, dessen Chef Mark Zuckerberg Snapchat einst kaufen wollte, aber bei Spiegel abblitzte, attackiert den aufstrebenden Wettbewerber schon länger heftig. Snapchat hatte mit Bildern, die nach dem Ansehen von alleine wieder verschwinden, vor allem bei jüngeren Nutzern große Popularität gewonnen.

Gerade Instagram macht Snapchat stark zu schaffen, Funktionen werden von Facebook schamlos kopiert, Snapchat fehlt da so ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal. Später wurde das Angebot etwa mit Fotofiltern, Medieninhalten und einer Kamera-Sonnenbrille ausgebaut.

Snap Inc., bekannt als die Firma hinter Snapchat, hat Quartalszahlen bekanntgegeben.


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