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In Erwägung gezogen wird demnach ein Angriff mit ballistischen Mittelstreckenraketen des Typs Hwasong-12, um die US-Militärbasen auf Guam und die dort stationierten Bomber in Schach zu halten und "ein ernstes Warnsignal an die USA zu schicken".

Nordkorea hat einen zu lebenslanger Haft verurteilten kanadischen Geistlichen freigelassen.

Die offizielle nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldete, der 61-jährige Hyeon Soo Lim sei aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen worden. Die Entscheidung habe das Zentralgericht gefällt. Zuvor war eine kanadische Regierungsdelegation in Pjöngjang eingetroffen, um den Fall zu besprechen.

Der Pfarrer stammt aus Südkorea und war nach Angaben von Unterstützern während einer humanitären Aktion in Nordkorea verhaftet worden. Und Verteidigungsminister James Mattis selbst sagte noch Anfang Juli, die Tatsache allein, dass Nordkorea eine Interkontinentalrakete abfeuern könne, bringe die beiden Staaten noch nicht in die Nähe eines Krieges.

Spitzenpolitiker in Washington gehen in Sachen Säbelrasseln mit Nordkorea auf Distanz zu dem "Wutgeschrei" von US-Präsident Donald Trump. Darauf reagierte Nordkorea harsch.

Die Pläne würden dem Befehlshaber der Nuklearwaffen-Einheit übergeben und es würde dann auf dessen Befehle gewartet werden, so Kim. Die Insel wird vom Raketenabwehrsystem Thaad geschützt. Guam liegt rund 3400 Kilometer von Nordkorea entfernt.

Guams Gouverneur Eddie Calvo reagierte gelassen auf die Drohungen aus Pyongyang.

Der außenpolitisch profilierte US-Senator John McCain mahnte Trump zur Zurückhaltung. Südkoreas Nationaler Sicherheitsrat sollte am Donnerstag (08.00 Uhr MESZ) zu einer Dringlichkeitssitzung zusammentreten. Die Berater des Präsidenten sind uneins über das richtige Vorgehen gegenüber Nordkorea: Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson bemüht sich um eine Deeskalation. Daher habe Trump ihm eine starke Botschaft in einer Sprache gesandt, die er begreife. Diese hochbrisanten Worte könnten Gewicht beim Präsidenten haben - schließlich predigte Jeffress auch bei Trumps Amtseinführung. Viele meinen, dass der War Power Act von 1973 dem Präsidenten die Möglichkeit gibt, 60 Tage lang ohne Zustimmung des Kongresses Krieg zu führen. Die USA würden jedoch immer die mächtigste Nation der Welt sein, schrieb er auf Twitter. In den USA hagelte es Kritik an Trumps feuriger Wortwahl. "Die großen Führer, die ich kenne, sprechen keine Drohungen aus, solange sie nicht bereit zum Handeln sind", sagte der Republikaner dem US-Radiosender KTAR. "Das war typisch Trump", sagte am Mittwoch ein Regierungsbeamter, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Eine wirklich zufriedenstellende Lösung finden Nordkorea-Kenner nicht. Alle Beteiligten sollten Worte und Taten vermeiden, die die Probleme verschärfen könnten.

In Seoul hat das konkrete Folgen: Unter dem Eindruck der Gefahr aus dem Norden rief Südkoreas Präsident Moon Jae zu einer tiefgreifenden Reform der eigenen Streitkräfte auf.

Nordkorea hat seine Drohung gegen die USA erneuert und Präsident Trump vorgeworfen, "vollkommenen Unsinn" zu erzählen. Die "Washington Post" berichtete unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise sogar, dass es Nordkorea gelungen sei, Atomsprengköpfe so weit zu verkleinern, dass damit Raketen bestückt werden könnten. Der Grund: Pjöngjang ist der Entwicklung einer Atomrakete offenbar näher als bislang angenommen.

Pjängjang treibt trotz internationaler Sanktionen sein Raketen- und Atomwaffenprogramm seit Jahren voran.


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