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Millionen Eier wurden aus den Regalen von Supermärkten genommen und vernichtet.

Mittlerweile sind acht Länder von dem Skandal betroffen, neben Deutschland, den Niederlanden und Belgien auch Frankreich, die Schweiz, Schweden, Großbritannien und Luxemburg.

Sie seien derzeit im Gange, teilte die Staatsanwaltschaft im nordbelgischen Antwerpen am Donnerstag mit.

Ihr Unternehmen hat verbotenerweise das Insektizid Fipronil zum Reinigen von Hühnerställen benutzt. Die Verbraucherzentrale erhielt nach eigenen Angaben auch Informationen über komplett ungestempelte Eier und erinnerte daran, dass dies eine Pflichtangabe sei. Dort hatte der Skandal um Millionen mit dem Gift belastete Eier nach bisherigen Erkenntnissen seinen Ursprung. Das in der Geflügelzucht verbotene Fipronil wurde vor allem zur Bekämpfung der für Legehennen gefährlichen Blutlaus eingesetzt.

Belgien hatte laut FASNK-Bericht am 6. Juli über diese EU-Plattform Informationen aus den Niederlanden angefragt, um die mutmaßliche Verbreitung des Insektengifts im Geflügelsektor nachzuvollziehen zu können. Ein Kommissionssprecher sagte am Donnerstag, die EU-Bürger erwarteten das zu Recht. Die dortigen Behörden seien bereits im November 2016 über die Verunreinigungen im Bild gewesen, hätten diese Information aber nicht weitergegeben, sagte der belgische Landwirtschaftsminister Denis Ducarme am Mittwoch während einer Parlamentsanhörung zu dem Skandal in Brüssel. In ersten Schätzungen waren die Experten noch von 21'000 Eiern ausgegangen.

Unterdessen weiter sich der Fipronil-Skandal in Großbritannien aus. In den Niederlanden gab es den Behördenangaben zufolge Durchsuchungen an insgesamt acht Orten. Auch in Belgien haben die Behörden Häuser und Büros durchsucht. Beide Seiten wiesen Vorwürfe der Tatenlosigkeit allerdings zurück.

Ein Sprecher der EU-Kommission kritisierte zudem die aktuelle Diskussion über mögliche Versäumnisse in der Vergangenheit. So musste sich die Behörde für Lebensmittelsicherheit rechtfertigen, weil unterschiedliche Labors stark abweichende Werte für dieselbe Probe ermittelten. Es sei aber "vorrangig die Verantwortung der Mitgliedstaaten, die Untersuchungen durchzuführen und die angemessenen Maßnahmen zu ergreifen".


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