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Trump hatte am Freitag die Rücknahme von Lockerungen bei den Reise- und Handelsbeschränkungen mit dem Karibikstaat verkündet, die unter seinem Vorgänger Barack Obama eingeführt worden waren. Die Beschränkungen betreffen die Zusammenarbeit von Tourismusunternehmen in beiden Ländern, zudem sollen die Bestimmungen für Reisen von US-Bürgern auf die kommunistisch beherrschte Insel verschärft werden, kündigte das Weiße Haus am Donnerstag (Ortszeit) an.

US-Präsident Donald Trump hat Teile von Obamas Kuba-Politik wieder zurückgenommen. Die Vereinbarung sei einseitig, sie bringe den USA keine Vorteile und helfe auch der kubanischen Bevölkerung nicht, sondern bereichere nur die Regierung. US-Fluggesellschaften und Anbieter von Kre.

Trump unterschrieb anschließend ein Dekret, das Einschränkungen bei den Reisebestimmungen für US-Bürger vorsieht sowie ein Verbot von Zahlungen an Kubas Militär. Zugleich betonte er, dass Washington die Souveränität Kubas, das jahrzehntelang ein von Diktatoren regierter US-Satellitenstaat war, respektiere.

"Kuba verurteilt diese neuen Maßnahmen zur Verschärfung der Blockade, die zum Scheitern verurteilt sind", hieß es in einer im Staatsfernsehen verbreiteten Regierungsmitteilung. Die Geschäftskontakte zwischen amerikanischen Unternehmen und kubanischen militärischen Unternehmen müssten verboten werden. Demnach darf Trumps Unternehmen während seiner Präsidentschaft zur Vermeidung von Interessenkonflikten ohnehin nicht im Ausland expandieren. Über die Holding GAESA dominiert das Militär rund 60 Prozent der kubanischen Wirtschaft und 80 Prozent des Tourismussektors. Von der Öffnung gegenüber dem kommunistischen Inselstaat habe nur die dortige Regierung profitiert.

Auch sollen die Reisebestimmungen für US-Bürger nach Kuba wieder verschärft werden. "Das Land hat Kapital", schwärmte er im Sender CNN und antwortete auf die Frage, ob er dort ein Hotel eröffnen wolle: "Ich würde gerne - zur richtigen Zeit, wenn es uns erlaubt ist". Obamas Ex-Berater Ben Rhodes, einer der Architekten der Kubapolitik, warnte, die Restriktionen würden Kuba weiter in die Arme Chinas und Russland treiben.

Mit Miami hatte sich der Präsident einen symbolischen Ort für seine Rede ausgesucht. Die Stadt liegt nur wenige hundert Kilometer von Havanna entfernt. Verpflichtend werden zudem erneut eintägige Treffen mit kubanischen Bürgern sein. Das Handelsembargo bleibt bestehen, er forderte die Freilassung politischer Gefangener und die Verbesserung der Menschenrechtssituation. Das Konglomerat ist unter anderem im Tourismussektor aktiv und ist an mehreren Joint Ventures mit ausländischen Firmen beteiligt, darunter die US-Hotelkette Marriott. Der Kurswechsel werde gewöhnlichen Kubanern schaden, die vom Tourismus leben, und das Ansehen der Vereinigten Staaten beeinträchtigen, schrieb er in einem Beitrag für das Magazin "The Atlantic". Auch das US-Unternehmen Airbnb, das private Unterkünfte über das Internet vermittelt, darf weiter Geschäfte in Kuba machen.


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