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Auslöser dieser Katastrophe ist laut Polizei ein Blitzeinschlag. Auf der Flucht vor dem Feuer wurden viele Autofahrer von den Flammen eingeholt.

Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen.

Der schlimmste Waldbrand in Portugal seit Jahrzehnten hat mindestens 62 Menschen das Leben gekostet. 59 Menschen seien verletzt worden, teilte Innenstaatssekretär Jorge Gomes mit.

Seit Sonntagnachmittag sind die Brände zum Teil unter Kontrolle. Starke Winde erschwerten die Löscharbeiten, hiess es.

Ausgebrannte Autos zwischen Casthanheira de Pera und Figueiro dos Vinhos. Es gebe einige Dörfer, die "von den Flammen völlig eingekesselt" waren, sagte der Bürgermeister von Pedrógão Grande, Valdemar Alves.

Es ist der schwerste Waldbrand seit mehr als 50 Jahren in Portugal. Vielmehr habe ein Blitzschlag die Feuer ausgelöst. Am Samstagnachmittag habe sich über dem betroffenen Gebiet um den Kreis Pedrogao Grande ein Gewitter entladen, ohne dass es dabei regnete, sagte der Direktor der Kriminalpolizei, Jose Almeida Rodrigues, am Sonntag der Nachrichtenagentur Lusa.

Alles deute ganz klar auf natürliche Ursachen hin.

Unter Naturliebhabern gilt die Region knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon als Geheimtipp.

Nach Angaben des portugiesischen Innenministeriums starben viele Menschen einen qualvollen Tod, als sie mit dem Auto vor den Flammen fliehen wollten. Drei der Opfer seien nach ersten Erkenntnissen in der Nähe eines Friedhofes an Rauchvergiftungen gestorben. "Das ist der größte Tragödie, die wir seit Jahren in Portugal erlebt haben", sagte Regierungschef Antonio Costa nach einem Besuch der Region. Ganze Dörfer sind von den Flammen umkreist, die ersten Häuser bereits verbrannt. Nach Mitteilung des Zivilschutzes gab es unter anderem auch aufgrund einer Hitzewelle mit Temperaturen von über 35 Grad insgesamt elf Waldbrände, die von mehr als 1500 Einsatzkräften bekämpft wurden. Hunderte Rettungs- und Hilfskräfte sind vor Ort, Löschflugzeuge wurden angefordert.

Der Kreis Pedrógão Grande hat auf 128 Quadratkilometer Fläche lediglich etwa 4000 Einwohner. Dort, wo bis Samstag noch Pinien und schmucke Häuschen standen, wo sich Wanderer und Wassersportler auf Lagunen und Stauseen vergnügten, waren nur noch schwarzgraue Asche und viel Rauch zu sehen.

Die Europäische Union kündigte an, Löschflugzeuge zu entsenden, um die Behörden in Portugal zu unterstützen. Portugiesische Medien berichteten am Sonntagmorgen von mindestens 25 Toten. Frankreich schicke drei Flugzeuge, sagte der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides. Bundesrat Didier Burkhalter kondolierte dem Aussenminister Portugals Augusto Santos Silva in einem SMS.


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