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Das ist die Kernbotschaft des SPD-Steuerkonzepts, das Kanzlerkandidat Martin Schulz am Montag in Berlin vorstellte.

Berlin - Die SPD will den Solidaritätszuschlag ab dem Jahr 2020 für untere und mittlere Einkommen abschaffen und Top-Verdiener stärker belasten.

Die SPD hat ihr Steuerkonzept vorgestellt. "Wir haben solide gerechnet und versprechen nichts, was wir nicht halten können", sagte Schulz.

Das Konzept soll in das Wahlprogramm der Sozialdemokraten für die Bundestagswahl einfließen, das diese am Wochenende auf ihrem Parteitag in Dortmund beschließen wollen.

Um dies finanzieren zu können, soll der Spitzensteuersatz auf 45 Prozent angehoben werden, der dann ab 76 200 Euro zu versteuerndem Einkommen für einen Single greift.

Geringverdiener bis zu einem Monatseinkommen von 1300 Euro sollen zudem im Bereich der Sozialbeiträge entlastet werden. Steigen soll die sogenannte Reichensteuer ab einem zu versteuernden Einkommen von 250.000 Euro. Er kündigte für die nächste Wahlperiode außerdem zusätzliche Investitionen von 30 Milliarden Euro an. Diese Position war Grundlage für die Steuerdeals zugunsten der Großkonzerne. "Sonst betreiben die EU-Staaten gegeneinander Steuerdumping", sagte der SPD-Politiker.

Auch nach drei verlorenen Landtagswahlen und schlechten Umfragewerten gab sich der SPD-Kanzlerkandidat im F.A.S. -Interview zuversichtlich: "Das Rennen ist nach wie vor offen". "Wir werden die Wahl am 24.September mit dem Dreiklang Gerechtigkeit, Zukunft, Europa gewinnen". "An der Saar hat das Thema Linkspartei für die Mobilisierung der Union sicher eine große Rolle gespielt". "Der gemeinsame Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder ist eine grossartige Idee, aber dafür brauche ich genug Personal".


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