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Am Samstagnachmittag habe sich über dem betroffenen Gebiet ein Gewitter entladen, ohne dass es dabei geregnet habe, sagte der Direktor der Kriminalpolizei, José Almeida Rodrigues, am Sonntag der Nachrichtenagentur Lusa.

Er sei schockiert vom "Ausmaß der Tragödie" im Kreis Pedrógão Grande knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon, sagte Ministerpräsident António Costa am frühen Sonntagmorgen bei der Bekanntgabe der neuesten Opferbilanz.

LissabonMindestens 58 Menschen sind beim schlimmsten Waldbrand seit Jahrzehnten in Portugal gestorben, die Zahl der Toten steigt aber fast im Stundentakt. Das sagte der Staatssekretär im Innenministerium, Jorge Gomes, am Sonntag in der Kommandozentrale des Zivilschutzes im Unglücksort Pedrogao Grande knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon. Der Brand war am Samstagnachmittag aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen.

Bei einem verheerenden Waldbrand in Portugal sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen - 59 weitere wurden verletzt.

"Es wird alles getan werden, um den Behörden und den Menschen in Portugal in dieser Zeit der Not zu helfen", erklärte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides am Sonntag. Die EU kündigte die Entsendung von Löschflugzeugen an. Frankreich habe sofort drei Maschinen zugesagt. Zusätzlich helfe Spanien mit zwei Flugzeugen. "Wir Deutsche trauern angesichts dieser furchtbaren Katastrophe mit Ihnen, den Angehörigen und Freunden der Opfer und mit allen Portugiesinnen und Portugiesen", schrieb der Bundespräsident. Während die Feuerwehr einige Hundert Meter weiter die Flammen weiter unermüdlich bekämpfte, irrten am Sonntag einige Menschen in ausgebrannten Dörfern und Feldern umher, hilflos und verzweifelt.

Die Lage in der Nacht stellte sich nach Behördenangaben sehr besorgniserregend dar.

Flammen schiessen in den Himmel, dichter Rauch verdunkelt eine ganze Region: Bilder aus dem Katastrophengebiet in Zentralportugal zeigen eine regelrechte Feuerhölle.

Staatsoberhaupt Marcelo Rebelo de Sousa war in der Nacht zur Unglücksstelle geflogen und sprach dort von einer "beispiellosen Situation".

Nach Angaben des portugiesischen Innenministeriums starben viele Menschen einen qualvollen Tod, als sie mit dem Auto vor den Flammen fliehen wollten. Ausserdem würden mindestens zwei Personen vermisst.

Ein Feuerwehrmann ruht sich am 18.06.2017 nach seinem Einsatz bei der Bekämpfung eines Waldbrandes in Penela (Portugal) aus. Viele Menschen starben auf der Flucht vor den Flammen. Starke Winde erschwerten die Löscharbeiten, hieß es. Außerdem rückte noch in der Nacht Verstärkung aus verschiedenen Teilen des Landes an.

Das Feuer in Pedrógão Grande war am Wochenende allerdings nicht das einzige, das die Feuerwehr Portugals am Wochenende auf Trab hielt.


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