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Zehn weitere wurden verletzt, acht davon kamen in Krankenhäuser.

Wie die Polizei Montagfrüh weiter mitteilte, haben Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen.

Nach Polizeiangaben gibt es bisher keine Erkenntnisse zu weiteren Verdächtigen. Die Hintergründe sind noch unklar. Die Londoner Polizei schickt nun mehr Beamte auf die Straße; sie sollen Ramadan-Veranstaltungen schützen. Der Wagen raste auf FussgängerInnen bei einer Moschee in der Nähe des Finsbury Park. Wie schwer sie verletzt waren, war zunächst nicht bekannt. Das sagte Neil Basu von Scotland Yard am Montagmorgen vor Journalisten. Die Polizei nahm den Täter fest. "Ich habe meinen Teil getan", soll der Täter ihnen zugerufen haben - und: "Ich will Muslime töten".

Grossbritannien wurde zuletzt von drei Anschlägen erschüttert. Zudem wurden bei einem Selbstmordanschlag auf ein Pop-Konzert in Manchester im Mai 22 Menschen getötet, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Ein Van fährt in eine Gruppe von gläubigen Muslimen im Norden von London, ein Mensch stirbt. Anschließend erstach er auf dem Parlamentsgelände einen unbewaffneten Polizisten, ehe er erschossen wurde.

Premierministerin Theresa May sprach von einem vermutlichen "Terrorangriff" und berief ein Treffen für Montagvormittag ein. Londons Bürgermeister Sadiq Khan, ebenfalls Moslem, sagte, die Tat sei ein Angriff auf "unsere von allen geteilten Werte Toleranz, Freiheit und Respekt".

Auch außerhalb Großbritanniens löste die Attacke Entsetzen aus. Der EU-Chefunterhändler für die Verhandlungen über einen britischen EU-Austritt, Michel Barnier, und der britische Brexitminister David Davis sprachen den Opfern und ihren Familien ihr Mitgefühl aus.

Die Einsatzkräfte hatten nach eigenen Angaben gegen 00.20 Uhr die ersten Notrufe vom Ort des Geschehens in der Seven Sisters Road erhalten.

Die Polizei konnte den 48-jährigen Fahrer festnehmen. Die Polizei bestätigte nun die Festnahme des 48-jährigen Fahrers. Der Imam habe den Fahrer als "sehr gewalttätig und aggressiv" beschrieben, sagte Kacimi weiter. Der Vorfall ereignete sich nahe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park.

Auch der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, zeigte sich "total schockiert".

Die Bundesregierung hat die Lieferwagen-Attacke auf Menschen in der Nähe einer Moschee in London verurteilt.

Auch der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans verurteilte die Attacke auf eine Moschee in London. Am Mittag trifft sie Vertreter verschiedener Religionsgruppen. Dies müsse in den Ländern und auch länderübergreifend stattfinden. Die Regierung sprach den Opfern ihr Beileid aus. Am Montag soll das Sicherheitskabinett zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Der Stadtteil liegt nördlich des Zentrums von London. Er sei danach ins Krankenhaus gebracht worden, teilten die Ermittler am Montagmorgen mit.


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