KXIP vs KKR Live Score

- Die Spieldauer wird von 90 auf 60 Minuten reduziert, allerdings wird die Spielzeit bei jeder Unterbrechung angehalten.

Kürzere Halbzeiten und das Anhalten der Spieluhr bei Unterbrechungen: Die FIFA und seine Regelhüter feilen weiter am perfekten Spiel.

Das für Fußball-Regeländerungen zuständige IFAB besteht aus acht Mitgliedern - vier Fifa-Mitglieder sowie je ein Vertreter aus England, Nordirland, Schottland und Wales. Zudem soll der Ball mehr im Spiel gehalten sowie das Verhalten von Spielern und Trainern verbessert werden.

Der ehemalige Premier-League-Schiedsrichter ist technischer Direktor des IFAB und meint zur Umsetzung der Vorschläge: "Wir haben kein Zeitlimit. Es hängt davon ab, was der Fußball will".

Hintergrund für die Vorschläge ist die Initiative "Play Fair!", mit deren Hilfe die Begegnungen "fairer, attraktiver und unterhaltsamer" gemacht werden sollen. Laut IFAB würden in diesen Phasen "die Spieler am wahrscheinlichsten auf Zeit spielen". Alternativ zu dieser Hybrid-Methode steht die Verkürzung der Spielzeit auf zweimal 30 Minuten und das Anhalten der Spieluhr während der gesamten Partie. "Die Rückmeldungen aller Beteiligten in der Fußball-Gemeinschaft sind bislang wie die Unterstützung sehr positiv", sagte Elleray mit Blick auf die Gedankenspiele. Laut "kicker" lag die Nettospielzeit in der letzten Bundesligasaison bei durchschnittlich 56:05 Minuten. Alle seien sich einig, dass die Verbesserung der Rahmenbedingungen "die absolute Priorität besitzt".

Bei Freistößen und Eckbällen ist mehr als eine Ballberührung erlaubt - es darf also gedribbelt werden. Der Vorteil dieser vom Ifab als "radikale Veränderung" bezeichneten Lösung: Jedem Verein stünde in jedem Wettbewerb und in jedem Spiel die gleiche effektive Spielzeit zur Verfügung. Der Spieler könnte sich somit den Ball selber vorlegen oder einfach drauf los dribbeln. Der Ball muss bei Standards nicht ruhen.

Abstöße dürfen innerhalb des Strafraums angenommen werden. Statt langer Bälle soll so das Passspiel gefördert werden.

Wenn der Torwart einen Rückpass des eigenen Spielers mit der Hand aufnimmt, soll es in Zukunft Strafstoss geben.

Bei Handspiel auf der Torlinie soll der Treffer zählen.

Ähnlich äußerte sich auch der frühere Weltklasse-Spieler Marco van Basten, der bei der Fifa technischer Direktor ist: "Die Zuschauer wollen Fußball sehen und nicht darauf warten". Derzeit gibt es dafür Penalty und bei Absicht zusätzlich Rot. Tor- oder Punktabzug bei Kritik am Schiedsrichter?

Nach einem Elfmeter soll der Nachschuss verboten werden. Andere Punkte sind erst einmal nicht mehr als reine "Ideen zur Entwicklung des Spiels", wie es in der Einleitung des zwölfseitigen "Play Fair!"-Dokuments heißt".


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