KXIP vs KKR Live Score

Nun brennt es zu Wochenbeginn in Bahnanlagen, es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen.

Im Internet ist inzwischen ein mögliches Bekennerschreiben aufgetaucht.

Die Ermittler prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen den Brandanschlägen und dem in drei Wochen stattfindenden G20-Gipfel in Hamburg besteht. Aus Sicherheitskreisen hieß es, das mutmaßliche Bekennerschreiben passe ins "Raster". In der Vergangenheit waren dort im Zusammenhang mit Bekennerschreiben zu Straftaten auch Fälschungen aufgetaucht. (Über aktuelle Einschränkungen informiert die Bahn hier). Taten habe es auch in Bad Bevensen und in Bremen gegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Hannover. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der jeweiligen Kriminalpolizei hat in den einzelnen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Schon zuvor teile das OAZ mit, dass eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werde und Gegenstand weiterer Ermittlungen sei. Am 7. und 8. Juli treffen sich Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern sowie Vertreter der EU. Linksextremisten hatten im Vorfeld des Gipfels wiederholt Aktionen und Anschläge angekündigt. Nach Einschätzung des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) der sächsischen Polizei haben die Vorfälle bei der Bahn möglicherweise einen Bezug zum G20-Gipfel.

Bisher seien bundesweit zwölf Brandanschläge auf Bahnstrecken festgestellt worden.

Insgesamt gab es nach ersten Ermittlungen etwa ein Dutzend Anschläge, darunter im Raum Dortmund und im Raum Köln. Die Berliner Polizei sprach von 13 mutmaßlichen Anschlägen. "Es sieht derzeit danach aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde", sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben einer Bahnsprecherin gab es Kabelbrände, die auf Fremdeinwirkung zurückzuführen seien. Vermutlich sei Brandbeschleuniger verwendet worden, sagte eine Sprecherin.

So auch in Hamburg: In der Nacht zum Montag hätten im Stadtteil Eidelstedt und im Bereich Höltigbaum Kabel neben den Gleisen gebrannt, erklärte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Zudem sei mit einem Hubschrauber aus der Luft nach weiteren Brandorten gesucht worden. Die Störung werde vermutlich den ganzen Tag dauern.


BEMERKUNGEN