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Ein Mann wurde dabei getötet. Die Polizei bestätigte eine Festnahme.

London - Ein Notruf sei kurz nach Mitternacht (01.20 Uhr MESZ) eingegangen, der einen "Zusammenstoß zwischen einem Fahrzeug und Fußgängern" gemeldet habe, erklärte die Polizei.

Der Tatort: Die Tat ereignete sich in der Seven Sisters Road nahe dem Muslim Welfare House. Der Fahrer des Transporters wurde verhaftet. Wütende Menschen hätten einen Mann umringt, der möglicherweise der Lenker des Fahrzeugs ist.

So behandelt auch die Polizei den Fall.

Ein Foto von dem Mann wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Zehn Jahre nach er Eröffnung des Gebetshauses im Jahr 1998 - damals eines der größten Gebetsräume des Vereinigten Königreichs - berichtete die britische BBC von der Moschee als Synonym für die "größten Ängste um islamistischen Extremismus Großbritanniens". Anti-Terror-Spezialisten haben die Ermittlungen übernommen.

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Einsatzkräfte stehen in London, Großbritannien, im Stadtteil Finsbury Park. Die Polizei riegelte die Umgebung um den Bahnhof Finsbury Park.

Die Polizei hatte zunächst keine Hinweise auf weitere Verdächtige. Man habe auch keine Waffen wie etwa Messer bei dem Fahrer des Lastwagens gefunden. Das sagte Neil Basu von Scotland Yard am Montag.

Medienberichten zufolge wollen Augenzeugen hingegen zwei Männer gesehen haben, die aus dem Minivan ausgestiegen seien, nachdem dieser in die Menschengruppe gefahren war.

Ein Vertreter des britischen Rats der Muslime (MCB) sprach von einem vorsätzlichen Angriff.

Der Islamdachverband Muslim Council of Britain (MCB) teilte im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, der Lieferwagen habe Gläubige überfahren, die die Moschee in Finsbury Park verlassen hätten.

Die britische Premierministerin Theresa May sprach von einem "schrecklichen Zwischenfall", der laut Polizei als möglicher Terroranschlag behandelt wird. Ihre Gedanken seien bei den Verletzten, deren Angehörigen sowie den Rettungskräften vor Ort, liess sie über ihr Büro am Montagmorgen mitteilen. Premierministerin Theresa May wollte am Morgen eine Krisensitzung einberufen. Der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Party, Jeremy Corbyn, zeigte sich "total schockiert". Ob der Tod durch den Lieferwagen verursacht wurde, wird noch untersucht. Der Fahrer des Lieferwagens habe nach der Tat "Alle Muslime!" "Wir alle müssen gegen solches Böse zusammenstehen". Als Imam der Moschee von Finsbury Park hatte der in einem US-Terrorprozess zu lebenslanger Haft verurteilte Abu Hamza gewirkt. Manchesters Bürgermeister Andy Burnham schrieb: "Wir werden weiter zusammenstehen gegen Extremisten, die einen Teufelskreis der Gewalt wollen".

Bei den Opfern soll es sich überwiegend um Besucher einer nahegelegenen Moschee handeln. "Das ist eine Terrorattacke". Ein Minivan soll in Passanten gerast sein, berichtete die Zeitung "The Independent". Rettungskräfte seien sofort zum Ort des Geschehens geschickt worden.

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat den Zwischenfall vor einem muslimischen Gemeinschaftshaus als Terroranschlag bezeichnet.

Terror in London: LKW rast in Menschenmenge - viele Tote! . Mehr Information zum Ramadan 2017 finden Sie hier bei Merkur.de*. Am 3. Juni hatten auf der London Bridge und am Borough Market Terroristen acht Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt.


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