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Bei dem blutigen Zwischenfall im Londoner Stadtteil Finsbury Park ist ein Mann getötet worden, acht Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

Der mutmaßliche Täter soll 48 Jahre alt sein.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan bezeichnete den Vorfall als "schrecklichen Terroranschlag".

Ein Augenzeuge sagte gegenüber dem Sender "Sky News", dass ein Imam von der Moschee den Fahrer des Minivans vor wütenden Menschen beschützt habe, bis die Polizei eingetroffen sei. Ein Mann starb. Die Polizei behandelt die Geschehnisse nahe einer Moschee als möglichen Terroranschlag.

Von den Augenzeugen-Berichten her könnte der Täter von Islamhass motiviert gewesen, schreibt der Rat der Muslime auf Twitter. Ein solches Fahrzeug war auch auf diversen Bildern vom Ort des Geschehens zu sehen.

Die Finsbury Park Moschee wurde schließlich 2003 von einem Großaufgebot der Polizei gestürmt und vorübergehend geschlossen.

Neuen Angaben zufolge wurden zehn weitere Menschen verletzt. Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick kündigte angesichts des Vorfalls an, dass zusätzliche Beamte im Einsatz sein würden, auch in der Nähe von muslimischen Einrichtungen.

Ein Vertreter des britischen Rats der Muslime sprach von einem vorsätzlichen Angriff.

Der Britische Rat der Muslime teilte in der Nacht zum Montag auf Twitter mit, er sei darüber informiert worden, dass der Minivan Gläubige überfahren habe, als diese gerade die Moschee im Stadtteil Finsbury Park verließen.

Unklar ist zur Zeit noch, ob der LKW absichtlich in die Menschenmenge gesteuert wurde.

Die britische Premierministerin Theresa May hat den Terroranschlag in London als "widerlich" verurteilt. Ein Notruf sei kurz nach Mitternacht (01.20 Uhr MESZ) eingegangen, der einen "Zusammenstoß zwischen einem Fahrzeug und Fußgängern" gemeldet habe, erklärte die Polizei. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin zum Ort des Geschehens in der Seven Sisters Road.

Mohammed Kozbar, der Vorsitzende der Moschee, sagte der Boulevard-Zeitung "The Sun": "Wer immer das getan hat, wollte Menschen verletzen".

Finsbury Park liegt im Norden der Hauptstadt und nicht im Zentrum, wo sich zuletzt die terroristischen Angriffe mit vielen Toten ereigneten. Das Fahrzeug, das Passanten rammte, soll dem "Sun"-Bericht zufolge ein gemieteter weißer Lieferwagen sein". Ein Lieferwagen rast in eine Menschenmenge.

Gläubige Muslime in aller Welt fasten im Ramadan. Die Verantwortlichen riefen zur Ruhe auf: "Spekulationen über den Vorfall sind nicht hilfreich".

Die Moschee war früher als eine Anlaufstelle für Islamisten bekannt. "(.) Die Polizei sollte Zeit bekommen, ihren Job zu machen". Am 3. Juni war auf der London Bridge ein von islamistischen Terroristen gesteuerter Kleinlaster in eine Menschengruppe gerast, wobei drei Personen unmittelbar getötet wurden. "Es war schockierend." Als die Polizei kam, habe der Täter Luftküsse verteilt, erzählt Abdulahi der dpa. Anschließend attackierten sie andere Fußgänger am nahegelegenen Borough Market mit Messern.


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