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Im Trainingsquartier der portugiesischen Nationalmannschaft beim ConFed-Cup in Russland verriet Cristiano Ronaldo seinen Mitspielern, das seine Entscheidung "endgültig" sei und er die spanische Hauptstadt verlassen werde.

Real Madrid hatte seinem Toptorjäger zuvor jegliche Unterstützung zugesichert. Das schrieb die portugiesische Sporttageszeitung A Bola in ihrer Freitagausgabe. "Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Florentino Perez über Ronaldo zu sprechen", sagte Milans Sportdirektor Massimiliano Mirabelli am Wochenende.

Cristiano Ronaldo wolle Real Madrid bzw. Als Interessenten gelten Ronaldos Ex-Club Manchester United und Paris St-Germain. Vielleicht ist es genau das, was Ronaldo und sein mächtiger Manager Jorge Mendes erreichen wollen.

Nach den Schlagzeilen in der Heimat ist aber das Gegenteil der Fall. Er soll 14,77 Millionen Euro hinterzogen haben. "Ich bin unschuldig und habe ein ruhiges Gewissen", ließ Ronaldo noch kurz vor dem Abflug nach Russland über die spanische Zeitung "Deportes Cuatro" wissen.

Dafür gibt es zwei Lesarten: Entweder ist Ronaldo ernsthaft erzürnt und denkt tatsächlich über einen Wechsel zu Paris St. Germain oder Manchester United nach - von der italienischen "Gazzetta dello Sport" wurde wegen Ronaldos guten Kontakten zu Trainer Carlo Ancelotti sogar Bayern München ins Spiel gebracht. Ein Ronaldo-Transfer mit einem mehrjährigen Vertrag könnte somit schnell über 300 Millionen Euro kosten. Daran kann auch das Schweigegelübde von Ronaldo nichts ändern.

Überhaupt: Wenn Ronaldo sich schon in Spanien kriminalisiert fühlt, wie soll das erst in Deutschland sein? Ronaldos Anwalt António Lobo Xavier sieht seinen ebenso prominenten wie vermögenden Klienten dagegen als "Opfer einer Ungerechtigkeit".

Für Nationaltrainer Fernando Santos, der Portugal 2016 zum erstmaligen Gewinn der Europameisterschaft geführt hat, kommt der Steuerskandal zur Unzeit. "Zizou" wollte informiert sein und unterbrach dafür eigens den Urlaub. Zu diesem Zweck habe der Portugiese auf den Britischen Jungferninseln und in Irland ein Unternehmensgeflecht geschaffen.

"Wir repräsentieren Portugal beim Confederations Cup, darauf wollen wir uns konzentrieren".


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