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Über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland habe der vierfache Weltfußballer in Diensten von Real Madrid zwischen 2011 und 2014 insgesamt 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbei geschleust, erklärte die Anklagebehörde in Madrid am Dienstag. Er wurde der Steuerhinterziehung in Höhe von gut 14,76 Millionen Euro beschuldigt.

Die spanische Staatsanwaltschaft wirft Cristiano Ronaldo vor, 2010 bewusst eine Geschäftsstruktur zur Verbergung von Einkommen geschaffen zu haben. Den Schätzungen zufolge kassiert Ronaldo pro Jahr rund 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten. Im schlimmsten Fall könnten ihm mehrere Jahre Gefängnis drohen.

Es geht um fast 15 Millionen Euro, die er am Fiskus vorbeigeschleust haben soll. Das Lissaboner Unternehmen Gestifute seines Managers Jorge Mendes teilte am Dienstagabend mit, es habe niemals Unterschlagung gegeben. Nun wird gegen ihn offiziell ermittelt.

Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft erstattete bei Gericht in Madrid eine entsprechende Anzeige.

Laut Forbes gilt Ronaldo als bestbezahlter Athlet der Welt.

Die Steuernorm war massgeschneidert für Spaniens internationale Fussballer, die ihre inländischen Einkünfte nur mit einem niedrigen Satz von 24 Prozent versteuern mussten und nicht zum damals für Spitzenverdiener üblichen Maximalsatz von 48 Prozent. Diese Steuerdokumente stammten von der Enthüllungsplattform Football Leaks, die vertrauliche Daten und E-Mails zu den Geldflüssen im Fussball sammelt. Der Weltfussballer muss sich in Spanien wegen Steuerhinterziehung verantworten. Spaniens Oberster Gerichtshof bestätigte am 24. Mai ein im vergangenen Jahr gegen ihn und seinen Vater verhängtes Urteil.


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