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Bei dem Brand des Sozialbaus Grenfell Tower waren in der Nacht zum Mittwoch mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Zuvor hatten die Behörden nicht ausgeschlossen, dass die Zahl der Todesopfer auf 60 oder sogar noch in den dreistelligen Bereich steigen könnte.

Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Unglück in 24stöckigen Grenfell Tower wurden 24 Personen verletzt, 12 davon schwer. In dem Sozialblock lebten bis zu 600 Menschen in mehr als 120 Wohnungen. Wie viele Opfer der Brand hinterlässt ist aber noch unklar. Mit Bannern und Plakaten versammelten sie sich zunächst vor dem Ministerium für Kommunen.

Theresa May reagierte. Und besuchte noch am Freitagnachmittag Überlebende in einem Krankenhaus - "endlich", meinte das Boulevardblatt Daily Mail. Die Demonstration stand unter dem Motto "Justice for Grenfell!" Bislang gebe es keine Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung, sagte Cundy.

Eineinhalb Tage nach dem schrecklichen Feuer im Grenfell Tower (wir berichteten) in London geht die Suche nach den Vermissten weiter.

Bei dem gewaltigen Brand wurden am Mittwoch 65 Menschen von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet, anderen gelang selbst die Flucht. Die Lage einiger Patienten sei derzeit kritisch, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Deren genaue Zahl konnten die Behörden noch nicht genau sagen. Die Feuerwehr blieb auch am Freitag im Einsatz. Rettungsteams suchten mit Drohnen und Spürhunden nach weiteren Opfern. Zahlreiche Menschen hatten auch die vergangene Nacht noch in Turnhallen und Hotels verbracht. Am Vormittag hatte Königin Elisabeth II. vor ihrer offiziellen Geburtstagsparade in einer Schweigeminute der Opfer der Brandkatastrophe und auch der jüngsten Terror-Anschläge in London und Manchester gedacht.

Schon am Donnerstag hatte die Monarchin den Mut der Feuerwehrleute und die "unglaubliche Grosszügigkeit" der freiwilligen Helfer gewürdigt. Der Oppositionsführer und Labour-Chef Jeremy Corbyn hatte derweil Betroffene getröstet.

Londons Bürgermeister wandte sich am Freitag mit einem offenen Brief an die Regierungschefin und forderte sie zu sofortigem Handeln auf. Die Menschen hätten den Eindruck, dass ihnen nicht genügend geholfen worden sei nach der Katastrophe und dass sie keine Antworten auf die ihre dringendsten Fragen bekämen. Anwohner hatten sich über den angeblich mangelnden Brandschutz in dem Gebäude beschwert, das 1974 erbaut und von 2014 bis 2016 saniert worden war.

Es wird im Auftrag des Bezirks verwaltet.


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