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Madrid. Ein Ermittlungsrichter muss in Madrid entscheiden, ob Cristiano Ronaldo wegen Steuerbetrugs in Höhe von 14,7 Millionen Euro auf die Anklagebank muss. Es sei klar, dass der Spieler nicht versucht habe, Steuern zu umgehen, so Ronaldos Management. Real betonte trotz der schwerwiegenden Vorwürfe zudem: "Seit seiner Ankunft bei Real Madrid im Juli 2009 hat Cristiano Ronaldo immer den klaren Willen gezeigt, alle seine steuerlichen Pflichten zu erfüllen". Er wurde der Steuerhinterziehung in Höhe von gut 14,76 Millionen Euro beschuldigt.

Ronaldo gilt laut Forbes als bestbezahlter Athlet der Welt. Demzufolge soll Ronaldo allein von 2009 bis 2015 mehr als 100 Millionen Euro an Bild- und Werbegeldern in Steueroasen geleitet haben. Der bei Real Madrid unter Vertrag stehende Portugiese verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten Forbes-Liste hervorgeht.

Die portugiesische Zeitung "A Bola" berichtet am Freitag, dass CR7 seinen Entschluss, Spanien zu verlassen, gefasst habe und dieser irreversibel sei. () Er hält sich selbst für den Besten auf dem Platz und gilt als Reichster seiner Zunft: Jetzt droht Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo auch maximaler Ärger - mit der spanischen Justiz.

Dass nun auch Ronaldo an die Reihe kommt, bereitet dem Chef der spanischen Liga Sorgen. So wurde erst kürzlich Lionel Messi wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Demnach sei bei einer Verurteilung für die Straftat im Jahr 2011 mindestens ein Jahr im Gefängnis vorgesehen, für die schwereren Delikte in 2012, 2013 und 2014 sogar jeweils zwei bis sechs Jahre Haft.

Ronaldo und Messi sind keine Einzelfälle in Spanien.


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