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Nach dem Hochhausbrand in London ist die Zahl der Todesopfer auf 17 gestiegen.

"Ich erwarte, dass die Zahl der Toten traurigerweise auf mehr als zwölf steigen wird", sagte Stuart Cundy von der Londoner Polizei am Mittwochabend. In London gebe es sehr viele Hochhäuser, "und wir können nicht dulden, dass die Sicherheit von Menschen durch fragwürdige Anweisungen gefährdet wird, oder, falls wirklich zutrifft, was angedeutet wurde, dass Hochhäuser nicht ordnungsgemäß gewartet und betreut werden". Die genaue Brandursache ist weiter unklar. Die Ränder des 24-stöckigen Turms seien in den oberen Stockwerken aber unsicher, sagte Cotton. Dutzende Menschen wurden von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet, anderen gelang selbst die Flucht. Britischen Medienberichten zufolge lebten dort zwischen 400 und 600 Menschen. Anhand von Fingerabdrücken solle geklärt werden, wer alles im Gebäude war. Es wird im Auftrag des Bezirks verwaltet.

Die britische Premierministerin Theresa May hat nach der Brandkatastrophe in einem Hochhaus in London eine "sorgfältige Untersuchung" angekündigt. Die Suche könnte "Wochen oder Monate" dauern, fügte er hinzu. "Wir nehmen das jedoch zum Anlass und werden überprüfen, ob die aus energetischen Gründen geforderte Außendämmung eine zusätzliche Brandgefahr auslöst", sagte Herrmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Bürgermeister Sadiq Khan versprach umfassende Aufklärung. Für eine gründlichere Suche müssten sie allerdings erst gesichert werden. Dadurch könne ein Brand vom Erdgeschoss eines Hochhauses bis zum Dach übergreifen. Neun Feuerwehrleute wurden bei der Suche nach Vermissten leicht verletzt. Ich sagte ihr, dass sie das Haus verlassen solle, doch ein Feuerwehrmann riet ihr dazu, in ihrer Wohnung zu bleiben.

De Kritik an den Brandschutzmaßnahmen wird immer lauter: Der britischer Brandschutz-Experte John Hall nannte den Brand im Grenfell Tower einen Unfall, wie er in der "Dritten Welt" vorkomme.

"Es wäre ein absolutes Wunder", sollte einer der in dem Gebäude Eingeschlossenen das Inferno überlebt haben, sagte Polizeichefin Dany Cotton. Königin Elizabeth II. und ihr Enkel Prinz William besuchten am Freitag ein umfunktioniertes Fitness-Center nahe des Unglücksorts und trafen Überlebende, Rettungskräfte und Ehrenamtliche. Das Gebäude wurde 1974 erbaut und war von 2014 bis 2016 saniert worden. Premierministerin May besuchte am Donnerstag den Brandort. "Es wird im Laufe der nächsten Tage viele Fragen zur Ursache dieser Tragödie geben, und ich möchte den Londonern versichern, dass wir für alle Antworten bekommen werden". Es sei "ermutigend, die unglaubliche Großherzigkeit" der Freiwilligen zu sehen, teilte die Queen mit.

Die Berliner Feuerwehr dringt nach der Katastrophe auf schärfere Vorschriften beim Brandschutz in Deutschland auch für niedrigere Gebäude. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will die energetische Gebäudesanierung in Deutschland auf den Prüfstand stellen. "Das bemängeln wir als Feuerwehr, weil wir da schon schlechte Erfahrungen gemacht haben - nicht hier in Berlin, aber schon in anderen Städten". Aufgrund des Rauchs kam die Familie erst in den unteren Etagen drauf, dass sie nicht mehr vollzählig war.

Nach Angaben von Bewohnern brannte das Hochhaus, dessen Fassade im Zuge einer größeren Renovierung bis ins vergangene Jahr neu verkleidet wurde, zuerst von außen.


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