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Die Londoner Polizei hatte via Twitter rasch erklärt, dass man die Attacken auf der London Bridge und rund um den Borough Market als terroristische Anschläge behandle. Nach Polizeiangaben wurden die drei mutmaßlichen Angreifer innerhalb von acht Minuten erschossen. Auf der London Bridge im Herzen der britischen Hauptstadt raste am Samstagabend, 3. Juni, ein Lieferwagen in eine Menschenmenge.

- Die Tat: Unklar ist unter anderem, wie viele Menschen von dem Kleintransporter angefahren und verletzt oder gar getötet wurden und wie viele Menschen Opfer der Messerangriffe wurden.

Angreifer haben mit einem Fahrzeug und Messern mindestens sieben Menschen in London getötet, ehe die Polizei sie erschoss. Alle drei verdächtigen Männer seien tot, sagte die Londoner Polizeichefin Cressida Dick am Sonntagmorgen. Die Täter sollen Westen getragen haben, die aussehen, als würden sie Sprengstoff enthalten. 48 Verletzte liegen im Krankenhaus, viele davon befinden sich laut der Premierministerin in einem kritischen Zustand. Kurz nach dem Ende eines ihrer Konzerte in Manchester hatte ein Selbstmordattentäter vor etwa zwei Wochen 22 Menschen mit in den Tod gerissen, darunter auch Teenager.

Die Terrorattacke auf der London Bridge erinnert an einen Angriff im März: Am 22. März war ein 52-jähriger Mann auf der Westminster-Brücke in London mit hohem Tempo in Fußgänger gefahren.

Beim Anschlag in London vom späten Samstagabend sind nach jüngsten Angaben über 50 Menschen verletzt worden.

• Das Motiv Zwar trägt der Anschlag die Handschrift islamistischer Terroristen. Die Westen hätte sich später jedoch als harmlose Attrappen entpuppt. "Dies ist für Allah", rufen die Terroristen nach Augenzeugenberichten, als sie auf ihre Opfer losgehen. Gleich daneben führen Treppe hinunter zum Borough Market. Der Attentäter war auch damals erschossen worden. Sie töteten mindestens sieben Menschen. Tatsächlich hatte Londons Bürgermeister zuvor erklärt, es gebe wegen der erhöhten Polizeipräsenz in den nächsten Tagen keinen Grund, alarmiert zu sein. Weitere Personen mit leichteren Blessuren seien vor Ort medizinisch versorgt worden.

Premierministerin Theresa May hatte zuerst von einem möglichen Terrorakt gesprochen. Sie bezeichnete die Attacken als "entsetzlich und tragisch". "Sie hassen Demokratie." Es habe sich um einen feigen Angriff auf unschuldige Bürger und Besucher gehandelt, die London an einem Samstagabend genießen wollten. Von den Opfern auf der Brücke sterben vier an ihren Verletzungen. Der Anschlag ist der dritte in Großbritannien in weniger als drei Monaten. Khan rief alle Menschen in London auf, wachsam zu bleiben.

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel reagierte am Sonntag ebenfalls bestürzt auf den Anschlag und sicherte Grossbritannien Deutschlands Solidarität zu.

Während europäische Politiker die üblichen Floskeln aufsagten, nahm US-Präsident Donald Trump die Anschläge in London zum Anlass, um die Notwendigkeit für sein umstrittenes Einreiseverbot zu untermauern: "Wir müssen klug, wachsam und hart sein".

Der französische Staatspräsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Großbritanniens. Vor einer Synagoge erschießt der Attentäter einen Wachmann, bevor ihn Polizeikugeln tödlich treffen. Vor dem Parlament erstach Masood dann einen Polizisten, ehe er selbst erschossen wurde.

"Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit".

Der Kampf gegen den Terror steht nun im Mittelpunkt der letzten Wahlkampftage.


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