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Kunden von Qatar Airways, die von der Aussetzung der Flugverbindungen betroffen sind, können nach Unternehmensangaben ihre Tickets gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben oder zu anderen Flugzielen umbuchen.

Das politische Tauziehen zwischen einer von Saudi-Arabien angeführten Gruppe arabischer Länder und dem Golfstaat Katar ist am Montag Morgen eskaliert. Der Senegal rief am Mittwoch seinen Botschafter aus Katar zurück. Dabei habe alles "auf Katar hingedeutet", fuhr der US-Präsident in einer Serie von Tweets fort.

Diese hätten ihm zugesagt, "eine harte Linie" gegenüber der Finanzierung des Extremismus zu verfolgen.

Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain, Ägypten und der Jemen hatten am Montag alle diplomatischen Kontakte zu Katar abgebrochen. So gewähre das Land Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat und Al-Kaida Unterschlupf, hieß es in Riad. Zu diesem Ergebnis kommt etwa ein Bericht der konservativen Foundation for Defense of Democracies aus Washington. Immerhin versicherte das Pentagon jetzt, dass die Luftwaffenbasis in Katar in Betrieb bleiben soll.

► Bürger Katars wurden benachrichtigt, dass sie innerhalb von 14 Tagen Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate verlassen sollen. Jordanien kündigte unter anderem an, die Lizenzen für den Ableger des katarischen Nachrichtensenders Al-Jazeera in Amman zu entziehen.

Die Aktion ist auch insofern bemerkenswert, da Saudi-Arabien selbst im Verdacht steht, den islamistischen Terror zu fördern.

In Doha finden sie jedoch bis heute Zuflucht. Mehrere hundert Soldaten hatten geholfen, die saudische Grenze zu sichern. Katar gehört auch der internationalen Anti-IS-Koalition an, die Extremisten in Syrien und im Irak bekämpft.

Kurz zuvor hatte Trump den Boykott Katars durch mehrere Nachbarländer noch als positives Resultat seiner Nahost-Politik beschrieben. Erste Gespräche von Sheik Sabah al-Ahmad al-Sabah mit Saudi-Arabiens König brachten jedoch keine Fortschritte. US-Präsident Donald Trump wertete die Isolierung Katars wegen Terrorvorwürfen als seinen Erfolg, Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) kritisierte hingegen die Eskalation. Zwar erklärte Katar schnell, der Bericht sei gefälscht gewesen - doch die Empörung war trotzdem gross.

Nicht zuletzt die USA stellen Riad vor eine schwierige Situation.

Scheich Tamim wurde in Großbritannien erzogen und besuchte unter anderem die berühmte Militärakademie Sandhurst.

Wie konnte die Krise am Golf so schnell eskalieren? Der amerikanische Präsident hatte sich in der diplomatischen Krise eindeutig auf die Seite Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten geschlagen. Zumindest die Fussball-WM in dem Emirat scheint zunächst dennoch nicht gefährdet.


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