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Der schwedische Musik-Streaming-Dienst kann nun mehr als 140 Millionen aktive Nutzer vorweisen, wobei der Großteil auf die kostenlose werbefinanzierte Variante zurückgreift. Ende vergangenen Jahres waren es noch 126 Millionen. Der Streaming-Umsatz stieg um die Hälfte auf 23 Millionen Franken an. Wie viele davon zahlende Abo-Kunden sind, gab das Unternehmen in dem gestern veröffentlichten Bericht nicht preis. Im März dieses Jahres hatte es gemeldet, dass die Zahl der zahlenden Abonnenten bei 50 Millionen liege. Die Gratisversion des Musikstreaming-Dienstes finanziert sich über Werbeeinnahmen, die das Unternehmen 2016 um 50 Prozent auf 295 Millionen Euro steigern konnte.

Die Gesamtzahl der Nutzer hatte Spotify zuletzt vor einem Jahr mit 100 Millionen angegeben. Damit baut der Musikstreamingdienst seine Führungsposition weiter aus. Laut dem letzten Finanzbericht machte der Musikstreaming-Dienst im vergangenen Jahr einen Verlust von insgesamt rund 539,2 Millionen Euro. Höhere Kosten fressen die Umsatzzuwächse auf.

Zum Vergleich: Im Rahmen der WWDC 2017 gab Apple bekannt, man verfüge mittlerweile über mehr als 27 Millionen zahlende Abonnenten; In ein paar Wochen wird Apple Music zwei Jahre alt. Jüngst abgeschlossene langfristige Verträge mit mehreren Rechteinhabern sähen eine Mindestausschüttung von rund zwei Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren vor, hieß es in dem Geschäftsbericht. Diese Verträge aber auch Vertragsverlängerungen mit Sony und Warner Music dürften den wirtschaftlichen Druck auf Spotify weiter erhöhen. Nach Informationen von "Recode" sind Deals mit dem weltgrößten Musikkonzern Universal Music und dem Zusammenschluss unabhängiger Labels Merlin gemeint.


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