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Diese wurden jedoch nicht näher benannt.

Erstmals gerät nun auch Trump selbst ins Visier des Sonderermittlers Robert Mueller. Die Vernehmungen könnten noch in dieser Woche beginnen. Er hat ihn im Wahlkampf unterstützt und beraten, und er hat es unter Trump bis zum Justizminister gebracht. Die Behinderung laufender Ermittlungen ist mindestens ein Verstoß gegen ethische Normen, im schlimmsten Fall ein Straftatbestand.

Vor dem Geheimdienstausschuss agierte Sessions jedenfalls wie ein Profi: Er deckte den Boss im Weissen Haus, wie einst Justizminister Robert Kennedy seinen Bruder John F. Kennedy gedeckte hatte oder Justizminister Eric Holder Präsident Barack Obama. Putin sagte, Russland sei bereit, Comey Asyl anzubieten, sollte er in seiner Heimat verfolgt werden. Er musste den Hut nehmen, weil er über seine Kontakte nach Moskau gelogen hatte.

Der "Washington Post" zufolge interessiert sich Mueller beispielsweise für eine Intervention Trumps beim Nationalen Geheimdienstdirektor Dan Coats im März.

Seit Comey vergangene Woche vor dem Senat berichtete, wie Trump ihn zur Einstellung von Ermittlungen gegen Ex-Berater Michael Flynn aufforderte, hat sich dieser Verdacht noch erhärtet.

Ein Vertreter von Trump-Anwalt Marc Kasowitz reagierte wütend: "Das Enthüllen von Informationen des FBI über den Präsidenten ist ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal", heißt es in einer Stellungnahme von Mark Corallo, einem Sprecher der Kanzlei von Kasowitz. Mit erhobener rechter Hand steht er an diesem Dienstag vor seinen ehemaligen Kollegen im Senat und schwört, nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Beide Männer hätten dies abgelehnt.

Will in der Russland-Affäre vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen: US-Justizminister Jeff Sessions.

► Nachdem Trump den FBI-Chef James Comey gefeuert hat (und dabei die Russland-Ermittlungen gegen sich und sein Team nach eigenen Worten "im Kopf gehabt" hatte), entfachte sein Freund Christopher Ruddy das Gerücht, Trump wolle nun auch Müller entsorgen.

Vorausgegangen war am Morgen eine Kabinettssitzung im Weißen Haus, die Spötter an nordkoreanische Verhältnisse erinnerte. Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hatte kürzlich dem Sender CBS über Trump gesagt: "Dies könnte der erste Präsident in der Geschichte sein, der untergeht, weil er nicht damit aufhören kann, unangemessen über genau die Ermittlungen zu sprechen, die ihn ja reinwaschen könnten - wenn er nur still wäre".

Er weiß nichts über Russland-Kontakte anderer Trump-Helfer.

Die Vorsitzende des Republican National Committee, der Parteiorganisation der Republikaner, Ronna McDaniel, lobte nach Sessions' Auftritt dessen "Ehrlichkeit und Professionalität". Anders als ein unabhängiger Sonderermittler des Kongresses wie etwa in der Watergate-Affäre, hat Mueller aber eine Position, in der er theoretisch vom Präsidenten entlassen werden könnte.

In der Russland-Affäre geht es um die Frage, ob es bei der US-Präsidentenwahl eine russische Einflussnahme zugunsten Trumps gab. Comey sei darauf aber nicht eingegangen.

Comey zitierte auch aus Gesprächsprotokollen, die er nach seinen Gesprächen mit Trump angelegt hatte. Die "Washington Post" nannte die Behörde nicht als Quelle ihres Berichts.


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