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Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf nicht näher genannte Regierungskreise. So sollte Coats bei FBI-Chef Comey darauf hinwirken, dass die Ermittlungen gegen Michael Flynn eingestellt werden. Dieser prüft Berichten der Washington Post zufolge Vorwürfe der Justizbehinderung gegen den Präsidenten. Der Sprecher des juristischen Teams von Trump, Mark Corallo, kritisierte derweil das Verhalten jener, die hinter den Leaks in die Medien steht. "Das Enthüllen von Informationen des FBI über den Präsidenten ist ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal", heißt es in seinem Statement. Zuletzt soll er übers Wochenende mit dem Gedanken gespielt haben, Sonderermittler Mueller zu entlassen. Beide nahmen keine Stellung zu diesen Gerüchten, sagten allerdings, dass der Präsident keinen Druck auf sie ausgeübt hat. Demnach haben die Ermittlungen nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey am 9. Mai begonnen.

Nun hat - zumindest nach allem, was man bisher weiss - jene als das "Russland-Ding" bekannte Affäre, in die der heutige republikanische Präsident Donald Trump verstrickt ist, noch nicht die Dimension des Watergate-Skandals erreicht.

Trump bezeichnete sich abermals als Opfer einer "Hexenjagd" und lancierte in derselben - in der Aussage unscharfen - Kurzbotschaft eine offensichtlich gegen Vizejustizminister Rod Rosenstein gerichtete Attacke. Hintergrund ist Comeys Aussage, nach der die Justizministerin von US-Präsident Barack Obama ihn angeblich anwies, die Untersuchung als "Angelegenheit" und nicht als Ermittlung zu beschreiben.

Die Demokraten werteten nun die jüngsten Twitter-Botschaften als weiteren Beleg dafür, dass der Präsident glaube, "die Herrschaft des Rechts gilt nicht für ihn und dass jeder, der anders denkt, gefeuert wird".

Die Russland-Ermittlung in den USA hat eine neue Dimension erreicht. Die Enthüllungen stellen Trumps bisherige Verteidigungsstrategie in Frage: Er hatte immer wieder betont, dass er selbst nicht im Visier von Ermittlungen stehe. Mit Blick auf das Treffen der Finanzminister der Eurogruppe am Donnerstag schreibt Tsipras: "Das Treffen wird von historischer Bedeutung für Europa sein, für das demokratische Europa und das Europa des Wachstums". Das Weiße Haus dementierte diese Darstellung des Trump-Vertrauten Christopher Ruddy nicht direkt, sagte aber, dass dieser nicht mit dem Präsidenten über das Thema gesprochen habe. "Mueller bereitet sich wohl darauf vor, dass die Ermittlungen mindestens einige Monate dauern werden". Nun könnte der Hauptfokus auf den Verdacht rücken, Trump habe diese Ermittlungen zu verhindern versucht; Justizbehinderung ist ein Straftatbestand.

Mueller soll wie das FBI und mehrere Kongressausschüsse die russische Einflussnahme auf die amerikanische Präsidentenwahl im letzten Jahr und eine allfällige Komplizenschaft von Figuren aus Trumps Umfeld klären.


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