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Mueller untersuche Kushners Finanzen und geschäftliche Tätigkeiten, berichtete die "Washington Post" am Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Mueller und seine Leute werden alle relevanten Figuren in der Affäre vernehmen. Er selbst verwies bei der Frage, ob eine Behinderung der Justiz durch Trump vorliege, fast beiläufig auf die Zuständigkeit Muellers. Der Präsident müsse die Ermittlungen endlich ernst nehmen.

Es handele sich um Geheimdienstkoordinator Dan Coats, NSA-Chef Michael Rogers und Richard Ledgett, den früheren stellvertretenden NSA-Chef. Coats und Rogers schwiegen vor dem Senat kürzlich über ihre Kommunikation mit dem Präsidenten. Dabei geht es offenbar um den Verdacht, dass der Präsident die Geheimdienstspitzen gebeten habe, das FBI zur Einstellung von Ermittlungen gegen seinen Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn zu bewegen.

Sonderermittler Robert Mueller untersucht, ob sich sich US-Präsident Donald Trump in der Russland-Affäre der Justizbehinderung schuldig gemacht hat. Es geht um die Frage, ob Trump die Ermittlungen der Justiz behindert hat. Er sei das Opfer der größten "Hexenjagd" der amerikanischen Geschichte, die von einigen "sehr bösen" Menschen geleitet werde.

Unklar blieb zunächst, ob Trumps Äußerung gegenüber Comey, er möge die Ermittlungen gegen Flynn fallen lassen, der einzige Anhaltspunkt ist. Als Comey sich weigerte, soll Trump mehrere Geheimdienst-Chefs gedrängt haben, Comey zu überzeugen. Das Blatt berief sich auf fünf namentlich nicht genannte Gewährsleute.

Mueller, der selbst zwölf Jahre lang die Bundespolizei leitete, will wissen, ob Trump durch seine Forderungen an Comey oder seine Bitten an die Geheimdienstchefs illegalerweise in die Russland-Ermittlungen eingriff. Diese Aussage könnte als Eingeständnis verstanden werden, sich einen Ermittler vom Hals zu schaffen.

Abseits der Russland-Affäre hatte Washington gestern weiter das Attentat eines arbeitslosen Trump- und Republikaner-Gegners auf konservative Kongressabgeordnete zu verdauen.

Donald Trump gehört nicht zu jenen Politikern, die mit staatsmännischer Ungerührtheit auf Kritik reagieren. Sie wies darauf hin, dass es "nach wie vor keine Beweise für Justizbehinderung" in der Affäre gebe.

Trump erklärte über seine Anwälte, die neuesten Enthüllungen seien skandalös und illegal.

Die Russland-Ermittlungen weiten sich aus ... Dies habe sich kurz nach der Entlassung Comeys am 9. Mai geändert, berichtete die "Washington Post" nun.

Robert Mueller ist ein akribischer Aufklärer - und der Mann, der Donald Trump gefährlich werden könnte. Ein solcher Schritt würde den Verdacht gegen den Präsident jedoch nur noch weiter stärken. Nach dem Rausschmiss des FBI-Chefs setzte Rosenstein in Vertretung von Sessions einen Sonderermittler ein, der Trump nun gewaltige Sorgen bereitet, wie man aus seinen immer wilderen Tweets ablesen kann. Staatschef Wladimir Putin sagte am Donnerstag, sein Land habe keine verdeckten Aktionen gegen die USA gestartet.


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