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Zudem sei es es den fastenden Muslimen im Ramadan schlichtweg nicht zumutbar, stundenlang in der prallen Mittagssonne bei 25 Grad zu marschieren und zu demonstrieren. Tag des Ramadan bedeute das in Köln, von kurz vor vier Uhr früh bis um kurz vor zehn Uhr abends nichts zu essen und zu trinken. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib), die ihren Sitz in Köln hat, boykottiert das Event.

Die türkisch-islamische Union Ditib hat ihre Teilnahme an einer Anti-Terror-Demonstration in Köln abgesagt.

Der einflussreiche AKP-Abgeordnete Mustafa Yeneroğlu zeigte sich zufrieden mit der Ditib-Entscheidung.

Der deutsche Grünen-Chef Cem Özdemir schloss sich der Kritik an DITIB an. "Das ist vorgeschoben", sagt er.

Mit Empörung reagierte der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck auf den Sinneswandel. Daher ist die Begründung für mich nicht nachvollziehbar - aber das ist Ditibs Meinung. In den Augen von Beck hat sich Ditib nun "als Teil der deutschen Zivilgesellschaft abgemeldet". Kaddor mag mit der Demonstration etwas gutes bezweckt haben, doch das Anfangs so leidenschaftlich angestrebte Ziel verschwimmt immer mehr, verliert ihre Konturen, je mehr Politiker daraus ihren Reibach machen und Kaddor schwimmt darin jetzt auch noch mit.

Eine Demonstration von Muslimen gefordert hatte erstmals Anfang Juni der Veranstalter von "Rock am Ring" Marek Lieberberg. Islamistische Anschläge gab es zuletzt in London und Manchester. 2004 organisierte Ditib eine große Demonstration gegen den Terror mit 20000 Teilnehmern.

Neben der Türkischen Gemeinde sowie dem Zentralrat der Muslime in Deutschland unterstützen auch andere Gruppen und Parteien die Kundgebung. Auch hier waren Tausende dabei.

"Der Verband stellt sich selbst mit dieser Haltung noch weiter ins Abseits und droht vollends seine Glaubwürdigkeit zu verspielen".

Friedensaktivisten Tarek Mohamad. Erwartet werden rund 10.000 Teilnehmer.

Was muss noch getan werden?

"Ich würde mir wünschen, dass die Islamverbände gemeinsam klarere Bekenntnisse gegen den Terror abgeben würden". Ein Verband der inzwischen als "Integrationshindernis" gehandelt wird und weniger wie sie zum "islamistischen Terrorismus" in der Welt steht, was eigentlich ausser Frage steht. Statt die Lehren aus den jüngsten Moscheeschändungen, Übergriffen auf türkische Organisationen im Land zu ziehen, klüngelte man in Hinterzimmern aus, wie man danach trotzdem rotzfrech verkünden kann, dass die "Kurden" in der Türkei nachwievor benachteiligt werden, weshalb die "Opposition" in den Knast gesteckt wird und wieso Türken in Deutschland derart gegen "Kurden" agieren, auch wenn sie lautstark betonten, dass die PKK nicht die "Kurden" repräsentiert, sondern nur sich selbst. "Wenn Islamverbände das mitbekommen, dann müssen sie es dem Verfassungsschutz melden".


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