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Sie würden sich über mehrere Tage hinziehen. Die Londoner Feuerwehr stellte am Donnerstagmorgen aber die Suche nach weiteren Opfern vorerst ein. Cotton sei aber mehr besorgt "über die psychische Gesundheit" ihrer Feuerwehr. Bewohner des Hauses berichteten in britischen Medien, es habe in dem Haus keinen Feueralarm gegeben. Mehr als 24 Stunden nach dem Ausbruch des verheerenden Feuers kam am Morgen weiter Rauch aus dem Haus. "Innerhalb von zehn Minuten", sagte Augenzeugin Tanya Thompson, "ist das Feuer an der Seite des Gebäudes ganz nach oben geklettert". Die Gefahr eines Einsturzes bestand anscheinend nicht.

Ein Tag nach dem Großbrand in London bestätigt die Polizei inzwischen 17 Tote. Cotton sagte, die Rettungskräfte gingen nicht davon aus, noch jemanden lebend zu finden. Von denen, denen die Flucht gelang, blieben am Donnerstag 37 Menschen in ärztlicher Behandlung, davon 17 in einem kritischen Zustand. Bis Mittwochabend wurden mindestens 79 Menschen in Krankenhäusern behandelt. In dem Sozialbau mit 120 Wohnungen lebten britischen Medienberichten zufolge zwischen 400 und 600 Menschen. Die Feuerwehr kann die oberen Stockwerke des Wohnturms aus Sicherheitsgründen noch nicht gründlich durchsuchen.

Feuerwehrchefin Cotton warnte davor, über die Ursache zu spekulieren.

"Sorgfältige Untersuchung" angekündigt Der Grenfell-Tower brannte wie eine Fackel. Es sei aber noch zu früh, über die Ursachen des Brandes zu spekulieren. Auch Londons Bürgermeister Sadiq Khan versprach umfassende Aufklärung. Unterdessen hat Theresa May Feuerwehrleute und Bewohner getroffen. Eine Anwohner-Initiative hatte zu diesem Anlass eindringlich vor der Gefahr eines Brandes im Gebäude gewarnt. Wann genau sie eintreffen sollte, war zunächst unbekannt.

Queen Elizabeth II drückte den Opfern der Brandkatastrophe ihr Beileid aus und dankte den Helfern. Ihre Gedanken und Gebete seien bei den Familien, die bei dem Feuer im Grenfell Tower Angehörige verloren hätten, und bei den vielen Menschen, die schwer verletzt im Krankenhaus lägen, teilte der Buckingham-Palast mit. Es sei "ermutigend, die unglaubliche Großherzigkeit" der Freiwilligen zu sehen, teilte die Queen mit.

Augenzeugen hatten in der Nacht auf Twitter von Schreien berichtet.

Er nannte den Brand im Grenfell Tower einen Unfall, wie er in der "Dritten Welt" vorkomme. Matt Wrack, der Chef der Feuerwehr-Gewerkschaft, sagte, nach dem Brand hätten die Bewohner des Gebäudes das Recht, kritische Fragen zu stellen - etwa, ob die Fassadenverkleidung die Feuersicherheit beeinträchtigt habe. Nach der Katastrophe ist das Hochhaus entgegen ersten Befürchtungen nicht einsturzgefährdet. Indes spendeten Hunderte Londoner Decken, Kleider oder Babynahrung für die Bewohner. Die Mieterverwaltung der zwei Bezirke hat in den vergangenen zwei Jahren 10 Millionen Pfund (11,36 Millionen Euro) für Renovierungsarbeiten ausgegeben. "Ich bin 100 Meter weg und ich bin vollständig mit Asche bedeckt". Nach Angaben der Polizei wird der Rettungseinsatz noch mehrere Tage dauern.


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