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Am Mittwoch Nachmittag gab Bundesrat Didier Burkhalter überraschend seinen Rücktritt aus der Landesregierung per Ende Oktober 2017 bekannt.

Der damalige Bundespräsident und OSZE-Vorsitzende habe keine Mühen gescheut für einen starken OSZE-Einsatz beim Versuch, zunächst eine Krise in der Ukraine zu verhindern und dann den Konflikt einzugrenzen, würdigte OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier das Wirken Burkhalters.

Stahl las im Rat das Rücktrittsschreiben Burkhalters vor.

Acht Jahre war er im Bundesrat, nun hat Didier Burkhalter genug. Die Position werde aber wohl etwas weniger öffentlich sein, so der 57-Jährige.

Bundesratszimmer mit den Bundesräten an ihren Plätzen
Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende Der Nachfolger des liberalen Burkhalters könnte der Regierungspolitik eine neue Richtung geben. Keystone Archiv

Während der letzten Jahre habe er die Kraft und Stärke der Institutionen erfahren.

Er zeigte sich im Schreiben überzeugt, dass zu den Erfolgsgeheimnissen der Schweiz das Regierungsgremium gehört, das sich immer wieder erneuern müsse. Er drückte ferner dem Parlament seine Dankbarkeit für das Vertrauen aus. Zum Schluss drückte er der Bevölkerung seine besten Wünsche aus. Gegen den Willen seiner Partei übernahm er Anfang 2012 das Aussendepartement (EDA). Im Jahr 2014 war Burkhalter Bndespräsident.

Die Westschweizer Zeitschrift L'illustré durfte den Aussenminister begleiten und rapportierte hinterher folgende Episode: Als Burkhalter Bonbons unter den Flüchtlingskindern verteilte, wollte eines der Kinder wissen: "Woher kommt der Mann, der Geschenke verteilt?" Aus der Westschweiz wird seit längerer Zeit der Genfer FDP-Staatsrat Pierre Maudet als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge auf einen vakanten Sitz gehandelt. Doch auch der Kanton Tessin könnte Anspruch auf den Sitz erheben. Sein Widerstand gegen die Reform der Altersvorsorge hatte ihm allerdings bei der Linken viel Sympathie gekostet.


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