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Die UNESCO hat nach der Genossenschaftsidee auch die Falknerei in Deutschland zum Weltkulturerbe ernannt. Das entschied ein Treffen im äthiopischen Addis Abeba, wie die Kulturorganisation der Vereinten Nationen bekanntgab. Mit über 20 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland sind die Genossenschaften ein einflussreiches, sehr aktives und charakteristisches Strukturelement in der deutschen Gesellschaftskultur. Dem 2006 in Kraft getretenen UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes war Deutschland im Jahr 2013 beigetreten. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Maria Böhmer (CDU), erklärte dazu, der Erfahrungsaustausch der Falkner untereinander sei wichtig für den Erhalt der Falknerei. Auch der Tanz Rumba aus Kuba und ein traditioneller Stockkampf aus Ägypten stehen auf der Liste, die die Vielfalt des immateriellen Kulturerbes weltweit abbilden soll.

Das Brauen und Genießen von Bier sei Teil der Lebenskultur vieler belgischer Gemeinden, erklärte die Unesco. Auf Vorschlag der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien verliehen die Experten der UN-Organisation auch der belgischen Bierkultur den Status eines Kulturerbes. Das alkoholhaltige Getränk spiele dort im täglichen Leben und bei festlichen Anlässen eine große Rolle. Seit 2014 ist die Genossenschaftsidee bereits im deutschen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen. Die Eintragung in die Unesco-Liste fördere "weltweit die Tradierung von Wissen und Erfahrung an künftige Generationen". Die Anerkennung belege den Beitrag des immateriellen Kulturerbes zu sozialem Zusammenhalt. Den Antrag für den ersten deutschen Eintrag hatten die Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft, die das Deutsche Genossenschaftsmuseum im sächsischen Delitzsch führt, und die Raiffeisen-Gesellschaft formuliert.


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