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Istanbul - Bei einem Brand in einem Mädchenwohnheim sind im Süden der Türkei zwölf Menschen ums Leben gekommen. Für viele kam jedoch jede Hilfe zu spät. Gegen neun Personen werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Elf davon seien Schülerinnen, meldete die Nachrichtenagentur DHA. Mindestens 22 weitere seien verletzt worden, berichten türkische Medien. Sechs seien festgenommen worden, darunter der Direktor des Wohnheims. Die Tür sei versperrt gewesen, sagte der Bürgermeister von Adana, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, Hüseyin Sözlü.

Der Brand brach laut Provinzgouverneur Mahmut Demirtas am Dienstag gegen 19.25 Uhr (17.25 Uhr MEZ) aus und breitete sich rasch im gesamten dreistöckigen Gebäude aus.

Entgegen der Angaben von Dienstagabend, nach denen in dem Heim etwa 200 Schülerinnen untergebracht seien, hiess es nun, 32 Schülerinnen seien beim Ausbrauch des Feuers im Wohnheim gewesen. Andere Schülerinnen konnten sich durch Sprünge aus den Fenstern der oberen Stockwerke retten.

Die Schülerinnen hätten die Scheiben zerschlagen, berichtete CNN Türk weiter.

Die Feuerwehr hat mit einem Großeinsatz den Brand unter Kontrolle gebracht. Familienministerin Fatma Betül Sayan Kaya kündigte an, sollte sich herausstellen, dass der Brand und seine tödlichen Folgen durch Fahrlässigkeit verursacht wurden, würden alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. "Es scheint so, als wäre die Tür zu der Feuertreppe verschlossen gewesen". Psychologen seien vor Ort, um die betroffenen Familien zu unterstützen.


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