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Etwa sechs Minuten nach dem Start verlor die russische Raumfahrtagentur Roskosmos den Kontakt zu der Rakete. Nach technischen Problemen sei das unbemannte Raumschiff "Progress MS-04" mit 2,5 Tonnen Nachschub wahrscheinlich auf die Erde gestürzt, sagten Vertreter russischer Raumfahrtinstitutionen.

Die Flugleitzentrale bei Moskau teilte mit, die Verbindung sei 383 Sekunden nach dem Abheben der Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgebrochen. Zu dem Zeitpunkt sei am Himmel über der russischen Republik Tuwa eine Explosion zu sehen gewesen, berichtet das russischen Online-Nachrichtenangebot Russian Space Web unter Berufung auf Roskosmos. Der Raumtransporter sei wohl abgestürzt. Möglicherweise sei dies über China oder über dem Pazifik geschehen. Derzeit arbeiten drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Franzose auf dem Außenposten der Menschheit.

Die Versorgung der ISS sei trotz des Ausbleibens von Nahrungsmitteln und Treibstoff nicht gefährdet, bekräftigten Sprecher der Raumfahrtbehörde.

Zuvor war eine Sojus-U-Trägerrakete mit dem Progress-Raumschiff vom Raumbahnhof Baikonur gestartet worden. "Wenn ein Unfall passiert ist, könnte es ein Versagen des Antriebs sein oder ein Versagen der Steuerung", sagte ein Experte. Man könne den für Februar geplanten nächsten Start vorziehen.

Der Transporter sollte am Samstag an der ISS andocken und neben frischem Proviant auch private Post sowie einen neuen Raumanzug zur Raumstation bringen. Charkiw liegt in der Ukraine.


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