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Fukuoka. Mit einer ganz besonderen Attraktion wollte der japanische Vergnügungspark "Space World" in diesem Winter seine Besucher überraschen: "Der gefrorene Hafen" sollte Schlittschuhläufern das Gefühl vermitteln, auf einem gefrorenen Meer zu stehen. Rochen, Makrelen - insgesamt 25 Fischarten waren von der Oberfläche aus zu sehen und sollten den Schlittschuhfahrern ein "Gefühl des Ozeans" verleihen, wie es in der Werbung hieß.

Die Kritik an der Aktion wurde schnell so laut, dass die Organisatoren den Betrieb sofort wieder einstellten.

Ein Vergnügungspark in Japan hat 5000 Fische eingefroren, damit Gäste über ihnen Schlittschuh laufen können. Auf der Facebook-Seite von Space World sammelten sich die Beschwerden.

"Kritische Stimmen sagen, dass es nicht gut ist, Kreaturen als Spielzeug zu nutzen, und dass es Lebensmittelverschwendung ist", sagte Koji Shibata, Sprecher des Space World-Parks in der südwestjapanischen Stadt Kitakyushu. "Was eine schreckliche Idee, kein Respekt vor Lebewesen.", so verurteilte eine Nutzerin den Park.

Die Fische seien bereits tot und für den Verzehr nicht geeignet gewesen, sagte der Unternehmenssprecher. Das Eis wird nun aufgetaut, um die eingearbeiteten Fische wieder zu entfernen.

Die Eisfläche wird nun abgetaut, anschließend zelebriert ein shintoistischer Priester eine Ehrenzeremonie für die toten Fische. Dies sei angeblich jedoch schon geplant worden, bevor die Protestwelle begonnen habe.


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