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Die Lufthansa-Piloten streiken bereits den dritten Tag in Folge und haben angekündigt nun auch am Samstag ihre Arbeit niederzulegen. Ein Ende des Arbeitskampfes sei nicht absehbar, solange Lufthansa kein verbessertes Angebot vorlege, hatte Handwerg der Deutschen Presse-Agentur am Morgen gesagt. Am Sonntag soll aber nicht gestreikt werden.

Am Freitag fallen wegen des Streiks erneut 830 Lufthansa-Flüge aus. Die Lufthansa legte am Nachmittag ein neues Angebot vor, das eine Gehaltssteigerung von 4,4 Prozent in zwei Stufen bis Mitte 2018 vorsieht. Cockpit nannte es unzureichend. "Im Ergebnis heißt das "rechte Tasche-linke Tasche" und ist kein Versuch zu Ergebnissen zu kommen, sondern ein PR-Schachzug", sagte VC-Sprecher Jörg Handwerg. Angesichts des hohen Lohnniveaus bei den Piloten von im Schnitt 140.000 Euro und der geforderten Gehaltssteigerung könne der Konzern aber nicht klein beigegeben.

Am Dienstag würden 816 Verbindungen vor allem auf der Kurz- und Mittelstrecke mit insgesamt 82 000 Passagieren gestrichen, teilte die Lufthansa mit.

Frankfurt/Main. Die Lufthansa hat ihren streikenden Piloten ein neues Tarifangebot unterbreitet.

Der Tarifkonflikt zwischen dauert bereits seit April 2014 an.

Gleichwohl kann Fluggesellschaft am Samstag 2863 von 3000 geplanten Flügen anbieten. Bisher sind an den drei Streiktagen insgesamt mehr als 315.000 Passagiere von 2.618 Flugausfällen betroffen. Sobald dies vorliege, könne der Arbeitskampf beendet werden.

Der anhaltende Pilotenstreik schlägt zunehmend auf die Aktien der Lufthansa durch. VC verteidigt das eigene Vorgehen damit, dass das Lufthansa-Management weiter keinerlei Bewegung zeige und kein verhandlungsfähiges Angebot übermittelt habe.

Es gebe kein vorher festgelegtes Enddatum für den Streik.

Da am Samstag nur Langstreckenflüge bestreikt werden sollen werden am Flughafen Leipzig/Halle, anders als in den letzten Tagen, voraussichtlich keine Flüge ausfallen. Bislang hatte das Unternehmen 2,5 Prozent angeboten; die Piloten verlangten 22 Prozent für einen kürzeren Zeitraum. Die Lufthansa will eine Schlichtung, Cockpit nicht. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ruft am Dienstag und Mittwoch zum Ausstand auf, teilte die Organisation am Sonntagabend mit. Die Gewerkschaft fordert rückwirkend ab 2012 eine Lohnerhöhung von 3,7 Prozent. Eine gute Möglichkeit, dennoch zum Ziel zu kommen, sei es auch, kostenlos auf die nicht vom Streik betroffenen Lufthansa-Konzernmarken Austrian Airlines, Swiss oder Brussels Airlines umzubuchen und von Berlin über Wien, Zürich oder Brüssel zu fliegen, sagte er. Die Forderungen der VC nannte Hohmeister "abstrus" und "völlig inakzeptabel".


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