KXIP vs KKR Live Score

Die Lufthansa-Piloten legen erneut die Arbeit nieder: Am Dienstag fallen 816 Kurzstreckenflüge aus, 82 000 Passagiere sind davon betroffen.

Neue Streiks bei Deutschlands größter Fluggesellschaft könnten der Wirtschaft wachsende Schäden zufügen.

Auch danach sind Arbeitsniederlegungen möglich, betonte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC).

Die Piloten der Lufthansa kehren an ihre Arbeitsplätze zurück. Die Lufthansa bietet 0,7 Prozent mehr Lohn für die kommenden sechs Jahre.

Die Europäische Kommission hat angesichts der anhaltenden Streiks bei der Lufthansa die Beteiligten zu einer raschen Einigung aufgefordert. Insgesamt sollen an den beiden Tagen 1 700 Flüge ausfallen. "Was immer die Piloten herausholen, muss am Ende des Tages an anderen Stellen im Unternehmen gegenfinanziert werden", sagte das Mitglied des Lufthansa-Betriebsrates Frankfurt Boden, Ruediger Fell. Der Konzern hob hervor, dass der Vorschlag "nicht an weitere Bedingungen geknüpft" sei. Lufthansa musste daraufhin rund 4450 Flüge mit 525.000 Fluggästen streichen.

Im zugespitzten Lufthansa -Tarifkonflikt könnten der "Bild"-Zeitung zufolge in den nächsten Tagen auch Streiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings drohen".

In Teilen der Konzernbelegschaft formierte sich Widerstand gegen die Pilotenstreiks. Drei Wochen später bieten sie Lufthansa Einsparungen von über 400 Millionen Euro an, um Job-Verlagerungen zu verhindern.

Die Vereinigung Cockpit hatte nach gescheiterten Verhandlungen über die Vergütung der Piloten der Lufthansa, der Frachttochter Lufthansa Cargo und der Billigtochter Germanwings in der vergangenen Woche wieder zu Streiks im Kerngeschäft der Airline aufgerufen.

Bei der Lufthansa Börsen-Chart zeigen empfingen Teile der Belegschaft den Pilotenstreik zunehmend als Bedrohung. Am Sonntag und Montag hatten die Piloten ihren Ausstand nach zuvor vier Streiktagen in Folge ausgesetzt.

Der Betriebsrat Frankfurt Boden forderte ein schnelles Ende des "zerstörerischen Streits" und verlangte von der VC, in eine Schlichtung einzuwilligen. Das Unternehmen geht von einem Schaden von 10 bis 15 Mio.

Tariferhöhungen von zusammen 22 Prozent bis April 2017. Der Betriebsrat des Frankfurter Bodenpersonals hatte ohne Rückendeckung der Gewerkschaften zu der Kundgebung aufgerufen. Zudem gebe es laut dem Schreiben Rückmeldungen aus dem Lufthansa-Management, wonach die Buchungsrückgänge "deutlich spürbar sind".


BEMERKUNGEN