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Die Vogelgrippe hat auch Folgen für den bekannten Hamburger Tierpark Hagenbeck.

Es ist für Menschen ungefährlich, für Tiere aber lebensbedrohlich und schwer auszurotten: Seit Wochen werden in Deutschland immerneue Fälle der Vogelgrippe des Typs H5N8 gemeldet, Anfang der Woche auch aus Hagenbecks Tierpark in Hamburg.

Der Zoo bleibt bis auf weiteres für Besucher geschlossen. "Weiter können wir noch nicht planen", sagte er. Diese Regel gelte bis auf Weiteres, da auch in den kommenden Tagen weitere Proben genommen und ausgewertet würden. Um die Fundorte wurde ein Sperrgebiet und im weiteren Umkreis ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. "Wir prüfen alle Möglichkeiten", sagte Flügger.

Die toten sowie die mutmaßlich infizierten Gänse gehören zu einer großen Gruppe, die auf einem der Teiche von Hagenbeck lebte und zu den letzten Vogelgruppen zählte, die ab dem 10. November in Ställe gebracht wurde. Durch direkten Kontakt oder Beschnuppern der kranken oder toten Wildvögel könnten Haustiere den Erreger weiter verschleppen.

Nicht nur der Opel-Zoo, sondern auch der öffentlich zugängliche Weg, der durch das Gelände führt, soll nun geschlossen werden. In den vergangenen Tagen hatten bereits zwei Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern - Ueckermünde und Sassnitz - nach Vogelgrippe-Nachweisen vorläufig die Tore geschlossen.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mahnte weiter zu Wachsamkeit bei der Eindämmung der Vogelgrippe. Es bestehe überhaupt kein Anlass zur Entspannung oder für eine Reduzierung der Vorsorgemaßnahmen, sagte der CSU-Politiker am Dienstag in Berlin. De facto gebe es zumindest in den Risikogebieten fast flächendeckende Schutzvorkehrungen wie eine Stallpflicht.

Man könne nicht davon ausgehen, dass sich die Epidemie in sehr kurzer Zeit wieder erledigen werde, sagte der Präsident des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit, Thomas Mettenleiter.

Drei Gänse wurden positiv auf die derzeit europaweit kursierende H5N8-Variante getestet.


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