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Bei einem Grubenunglück in Polen ist gestern Abend ein Bergmann ums Leben gekommen. Auch die letzten drei noch vermissten Arbeiter wurden am Mittwochabend tot in der Kupfergrube gefunden.

"Die Ärzte konnten leider nur noch seinen Tod feststellen", sagte der Direktor der Kupfermine Rudna in Polkowice in Niederschlesien, Pawel Markowski. Auslöser des Unglücks war ein Erdbeben im Südwesten Polens am Dienstagabend. 50 Retter versuchten fieberhaft, zu den Verschütteten vorzudringen. Die Hoffnung, Überlebende zu finden, erfüllte sich aber nicht. Teilweise mussten die Suchtrupps bei 30 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit Gestein mit den Händen aus dem Weg räumen.

Bereits in der Nacht zuvor hatten die Suchmannschaften zwei Männer im Alter von 33 und 47 Jahre nur tot bergen können. Ministerpräsidentin Beata Szydlo machte sich auf den Weg in die Unglücksregion. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte es eine Stärke von 4,4 und ereignete sich in zehn Kilometern Tiefe. 2013 waren nach einem Erdstoß in der Grube Rudna 19 verschüttete Bergleute gerettet worden.


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