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Für solche Sportarten aber ist TV-Präsenz existenziell wichtig, weil das mehr Sponsoren bedeutet. Sportfans werden 2018 bis 2024 also mehr Olympia kriegen als bisher und für Nicht-Sportfans bleibt bei ARD und ZDF mehr Sendezeit für Kochsendungen, Soap-Operas und Wiederholungen vergilbter Hollywoodschinken übrig.

Für ARD und ZDF endet damit eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem IOC, für den Spartensender Eurosport hingegen beginnt eine neue Zeitrechnung. SRG macht keine Angaben, wie viel sie für die Rechte bezahlt.

Der Startschuss fällt bei den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

Woran scheiterten die Gespräche? Mit seinen hochwertigen Factual-, Sport- und Lifestyle-Inhalten erreicht Discovery täglich mehr als acht Millionen Fans. Und zwar wegen ARD und ZDF.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann (56) bedauert die Entwicklung und fleht regelrecht: "Wir hoffen doch, dass ARD und ZDF auch weiterhin über den olympischen Sport berichten werden". BR-Intendant Ulrich Wilhelm erklärte: "Wir haben uns im Interesse unserer vielen sportbegeisterten Zuschauer lange und sehr intensiv mit konkreten Angeboten bemüht. Sollte Discovery seine Haltung ändern, steht unsere Tür selbstverständlich offen".

ZDF-Intendant Thomas Bellut zeigte sich enttäuscht über den Verlust der Übertragungsrechte.

Was plant Eurosport fürs Olympia-TV? Zahlreiche attraktive Wettbewerbe werden wohl nur gegen Bezahlung zu sehen sein. Das Programm werde aus Deutschland heraus entwickelt und produziert. Sie beinhalten Übertragungen im Free-TV, Pay-TV, Internet und auf mobilen Endgeräten, in allen Sprachen in 50 Ländern und Gebieten auf dem europäischen Kontinent. "Das ZDF hat zusammen mit der ARD ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Berichterstattung von den Paralympics gegeben", sagte der ZDF-Sportchef: "Die Rechte werden derzeit über die EBU verhandelt".

Wie kann ich die Spiele bei Eurosport sehen?

Eurosport garantiert eine umfassende Verbreitung der Olympischen Spiele in Deutschland und übertrifft damit die Anforderungen des IOC sowie die rechtlichen Vorgaben.

Der von Discovery übernommene Sportsender hatte sich im vergangenen Jahr die Ausstrahlungsrechte der Olympischen Spiele für rund 1,3 Milliarden Euro gesichert.

Eurosport 1 HD wird bei HD+ auf der Frequenz 11,111 GHz H (SR 22.000, FEC 2/3) zu empfangen sein. Ob diese Preise auch für Olympia gelten, ist noch nicht bekannt. Die Sender traten diesen Sorgen am Montag mit Absichtsbekundungen entgegen, auch künftig die deutschen Athleten ins Licht rücken zu wollen.

Eine Möglichkeit wäre, einen Gutteil des olympischen Programms im Bezahlfernsehen bei Eurosport 2 oder über den kostenpflichtigen Eurosport Player zu zeigen. Beide Kanäle sind in Deutschland frei empfangbar.


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