Ein Münchner Kinderarzt radelte am Sonntag, 27. November, gegen 21.45 Uhr nachts, durch die Isarvorstadt. Er folgte den Hilferufen und stieß auf eine Gruppe von vier Personen. Der Arzt hielt an. Der Kinderarzt leistete sofort Erste Hilfe und versorgte die schwere Verletzung am Oberkörpfer des Mannes. Er erkannte, dass ein Mann davon eine stark blutende Verletzung im Oberkörperbereich aufwies und leistete sofort Erste-Hilfe.

Verständigte Polizeikräfte stellten vor Ort fest, dass es sich bei dem Verletzten um einen 37-jährigen Bulgaren handelte, der in einem dortigen Anwesen wohnhaft ist. Bei den weiteren drei Personen handelte es sich um dessen Familienmitglieder.

Der 37-Jährige kam mittels Notarzt in ein Münchner Krankenhaus. Dort wurde eine Stichverletzung diagnostiziert, die operativ versorgt werden musste. Später stellte sich heraus: Der 19-jährige Sohn des Verletzten hatte im Streit auf seinen Vater mit einem Messer eingestochen. Er ist außer Lebensgefahr, weil der Kinderarzt rechtzeitig reagiert hatte und dem Mann so vermutlich das Leben rettete.

Aufgrund des Verletzungsbildes übernahm die Mordkommission München gemeinsam mit der Spurensicherung noch vor Ort die Ermittlungen.

München - Ein Streit zwischen einem Vater und seinem Sohn ist am Sonntagabend völlig eskaliert: Der Sohn stach plötzlich mit einem Messer auf seinen Vater ein. Diese machten zunächst widersprüchliche Angaben.

Die Mordkommission vernahm indessen die Angehörigen des Mannes.

Es konnte aber festgestellt werden, dass die Tat in der gemeinsamen Wohnung verübt worden war. Am Dienstag stellte er sich dann aber doch der Polizei und wurde festgenommen.

Bei seiner Vernehmung gestand der 19-Jährige die Tat. Die Staatsanwaltschaft München I wird Haftbefehl wegen versuchten Totschlags beantragen. Noch dauern die Ermittlungen an.


BEMERKUNGEN