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Berlin. Kunden der Telekom im gesamten Bundesgebiet haben seit Sonntag massive Probleme mit Festnetz, Internet und Mobiltelefonie. Wie der Anbieter jetzt mitteilt, gibt es keinen Defekt im Kabelnetz. So hatten vergangene Woche Tausende Vodafon-Kabel-Kunden eine Zeitlang keinen Zugriff auf ihre e-Mails, weil ein Login nicht mehr möglich war. 2012 zum Beispiel wurden diverse Router-Modelle der Kunden von Telefonica O2 Ziel von Angriffen.

Seit Sonntagnachmittag sind hunderttausende Nutzer der Telekom ohne Internet. Da seid ihr nicht allein. Telekom-Hotline Insgesamt waren etwa 900.000 Anschlüsse bundesweit betroffen. Zum Schutz der Netze sind Router in der Regel mit einer eigenen Firewall ausgestattet. "Die Telekom lässt ihre Kunden mit dem Problem allein", sagte der Möllner Bundestagsabgeordnete.

Wenn nicht klar war, welche Modelle betroffen waren - wie kam man auf die Gesamtzahl von 900.000? Dieses Netz sendet dann beispielsweise massenhafte Anfragen an eine Webseite, um sie dadurch lahmzulegen und ihre Betreiber zu schädigen oder zu erpressen.

Da es sich um kein Netzproblem handelt, könnt ihr die Störung eures Anschlusses mitunter selbst beheben. Anscheinend betreffen die Störungen in erster Linie die konzerneigenen Speedport-Router, die größtenteils in Asien produziert werden. Beim Aufbau der neuen Verbindung zum Telekom-Netz wird auf die Geräte ein am Montag bereitgestelltes Update aufgespielt, das sie wieder funktionsfähig macht. So könnten die Angreifer WLAN-Passwörter auslesen und ändern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich am Dienstag bereits für eine engere Zusammenarbeit mit Unternehmen ausgesprochen. Voraussetzung ist hierfür jedoch ein Mobilfunkvertrag bei der Telekom. Kunden anderer Provider können sich ebenfalls entschädigen lassen, sollen aber zunächst den nächsten Telekom-Shop kontaktieren.

Die massiven Störungen sind nach Angaben des Unternehmens im Verlauf des Montags derweil deutlich zurückgegangen. Hier findet ihr den aktuellen Störungs-Status für Telekom, Support-Adressen und Meldungen vom Hersteller zu diesem Problem.

Nach Berichten von Computerexperten im Internet wurden bereits sei drei Tagen im Netz umfangreiche Scans nach den Anschlüssen der Router registriert, über die die Netzanbieter normalerweise Software-Aktualisierungen auf die Geräte aufspielen.

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