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Martin Schulz ist im Gespräch als möglicher Kanzlerkandidat. "Wir haben einen Fahrplan", sagt Generalsekretärin Katharina Barley. Der Vorstand, das erweiterte Führungsgremium der Partei, nickte dieses Vorgehen anschließend widerspruchslos ab. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zu dem auch diese Zeitung gehört, begründete Parteichef Sigmar Gabriel das Vorgehen: "Wir werden - anders als Frau Merkel - Programm und Person verbinden". Den Tenor haben Partei- und Fraktionsobere noch am Sonntagabend vorgegeben: Wir lassen uns von der Union doch nicht die Tagesordnung diktieren. Nach den Worten von Fraktionschef Thomas Oppermann sollen sich darin unter anderem Steuererleichterungen für Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen finden, eine stärkere Besteuerung für Kapitaleinkünfte und die Abschaffung der sogenannten Mövenpick-Steuer, einem von Anfang an umstrittenen Rabatt für die Hotellerie auf die Mehrwertsteuer. "Wir wollen nicht nur eine Personaldebatte führen, sondern eine inhaltliche Debatte", sekundierte Schwesig. Beschlossen aber ist noch nichts in der SPD. Der Mann von Angela Merkel, Joachim Sauer, mache das ja genau so. Gleichzeitig allerdings verfährt ihr Generalsekretär Peter Tauber wie immer. So sollen nach den Plänen der SPD noch in dieser Legislaturperiode Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden. "Ich glaube, dass Frau Merkel ihre Verdienste hat, dass sie aber nicht mehr für die Zukunft steht", meinte Schwesig. "Wir akzeptieren das, aber Euphorie kommt deswegen nicht auf", sagte Friedrich im Deutschlandfunk.

Nun ist es also sicher: Angela Merkel will auch über das Jahr 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben. Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, signalisierte dagegen Unterstützung für Merkel.

Der AfD-Bundesvorstand hatte am Freitag empfohlen, mit mehreren Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf zu gehen.

Dafür feixt sich Frauke Petry eines.

In der CSU gibt es weiter Vorbehalte gegen eine erneute Kandidatur Merkels.


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