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"Ich weiß, wer es wird, aber ich sage es Ihnen nicht", antwortete Kraft auf eine entsprechende Frage während des Podiumsgesprächs. Kraft, die Regierungschefin in Düsseldorf bleiben will, dringt seit längerem auf eine Entscheidung bei der Kandidatenkür. Vielmehr werde sich die SPD an den verabredeten Zeitplan halten und erst im Januar den Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Bundestagswahl benennen.

Kraft habe aber hinzugefügt, sie wolle das Ergebnis der Kandidatenentscheidung nicht verraten. Die Spitze der NRW-SPD will vor allem eines: eine schnelle Klärung der K-Frage und ein Ende der Debatten möglichst weit weg von den Landtagswahlen im Mai. Dann soll er Außenminister werden, EU-Parlamentschef Martin Schulz Parteichef und Kanzlerkandidat und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin das Bundeswirtschaftsressort von Gabriel übernehmen.

Krafts Verlautbarung erwies sich umgehend als Steilvorlage für die Oppositionsparteien im bevölkerungsstärksten Bundesland. "Entweder ist die Aussage von Frau Kraft nur Wichtigtuerei oder die SPD führt die deutsche Öffentlichkeit an der Nase herum", sagte Lindner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wie fördert man Verdrossenheit und Populismus? Frau Kraft, weiß genau, wer SPD-Kanzlerkandidat wird und bis Februar wird Theater gespielt", schrieb Laschet im Kurznachrichtendienst Twitter. "Jetzt sollte rasch Klarheit geschaffen werden. Es ist keine Zeit für Spielereien". Offiziell soll die Entscheidung der SPD in der K-Frage erst Ende Januar verkündet werden. "Das ist Quatsch." Die SPD habe einen Fahrplan und der gelte.

Düsseldorf/Berlin. Die Entscheidung über den SPD-Kanzlerkandidaten ist gefallen - behauptet jedenfalls Hannelore Kraft. Dabei sei klar, dass Gabriel "das erste Zugriffsrecht" habe.

Entgegen den Äußerungen von Nahles und Kraft hatte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley am Montag noch die Möglichkeit eines Mitgliederentscheids ins Spiel gebracht.


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